Rathaus


Norbert Sepp - seit 50 Jahren in der Gemeindepolitik

Bericht Juni 2016

Ehrung von Herr Norbert Sepp
- seit 50 Jahren in der Gemeindepolitik aktiv

Im Mai 1966 wurde Herr Norbert Sepp zum ersten Mal, und das gleich mit dem besten Einzelergebnis, in den Kauferinger Gemeinderat gewählt. Seitdem hat er sich neunmal zur Wahl aufstellen lassen und wurde auch neunmal gewählt – diese Leistung ist bisher nur sehr wenigen vergönnt – und ist bis heute ununterbrochen im Kauferinger Gemeinderat vertreten.

1966 hatte Kaufering 4200 Einwohner, heute sind es knapp über 10.000. Dieses Wachstum will  gestaltet werden. Daran hat Herr Sepp maßgeblich mitgearbeitet: die komplette bauliche Entwicklung von der Haidenbucherstraße aus nach Norden, der Fuggerplatz, das Seniorenstift, die neuen Kindergärten, die  Erweiterung der Kauferinger Schulen, der Kanalbau im Dorf, das Kreuzungsbauwerk B17 Alt/ Bayernstaße, das Bad –  nur einige Projekte zu nennen, die manch „Junger“ schon als natürlich gegeben ansieht.
  
Herr Sepp war  30 Jahre Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss, 24 Jahre Referent für  Wald- und Grundbesitz, 12 Jahre im Kreistag, 6 Jahre Dritter Bürgermeister und 12 Jahre Zweiter Bürgermeister. Der Herbst 1998 stellte dann einen weiteren Höhepunkt für sein politisches Wirken dar: Herrn Sepp wurde der Goldene Ehrenring für besonders hohe Verdienst um den Markt Kaufering verliehen.

Das alles wird Herrn Sepp so schnell keiner nachmachen können!

Einer Sache fünf Jahrzehnte treu zu bleiben erfordert Zähigkeit und Leidenschaft. Ausgestattet mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat Herr Sepp sich für seine Positionen vehement und unbeirrt eingesetzt. Er war und ist ein Gemeinderat mit Ecken und Kanten. Mit seiner Meinung hat er nie hinter dem Berg gehalten und hatte auch keine Angst, eine für Andere auch noch so unbequeme Meinung zu vertreten.

Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert Herr Sepp sich für die deutsch-jüdische Aussöhnung. Er war Gründungsmitglied der Bürgervereinigung „Landsberg im 20.Jahrhundert“, die die NS-Geschichte hier vor Ort zu thematisieren begann. So wurde er auch konsequenter Weise Gründungsmitglied des Vereins Gedenken in Kaufering. Seit 7 Jahren begeht der Markt Kaufering nun die Gedenkwoche.

Zweite Bürgermeisterin Gabriele Triebel sprach im Namen des Marktes Kaufering ihren Dank für das 50-jährige außerordentliche Wirken im und für Kaufering in der öffentlichen Marktgemeinderatssitzung am 11.05.2016 im Rahmen einer würdevollen Feierstunde aus. Als Geschenk zum im Landkreis einmaligen Amtsjubiläum wurden Herrn Sepp und seiner Frau Cäcilia die Teilnahme an einem Ausflug der Volkshochschule zur Landesausstellung „Bier in Bayern“ im niederbayerischen Kloster Aldersbach übergeben.
Auch der Landkreis Landsberg lies es sich nicht nehmen und schickte den stellvertretenden Landrat Herrn Peter Ditsch, um gebührende Dankesworte zu halten und einen blau-weißen Krug, passend zum Ausflug, aus der Dießener Keramikwerkstatt Lösche persönlich zu überreichen.
Unter den Gratulanten war auch der ehemalige Bürgermeister Dr. Klaus Bühler, welcher Herrn Sepp ein Luftbild der Kauferinger Pfarrkirche St. Johann überreichte.

Umrahmt wurde die Feier von der Sängerin Regina Pfeiffer und dem Pianisten Felix Mathy, die so ihre musikalischen Glückwünsche für ihren langjährigen Freund Norbert Sepp zum Ausdruck brachten.

 (v.l.n.r.: Zweite Bürgermeisterin Gabriele Triebel, Norbert Sepp, stellvertretender Landrat Peter Ditsch)


Ice Bucket Challenge

am 05.09.2014
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Ice Bucket Challenge am 05.09.2014






Video:          https://www.youtube.com/watch?v=w1Odsh-NIdA


Klausurtagung des Marktgemeinderates

am 27./28. Juni 2014
„Klausurtagung für alle Beteiligten ein voller Erfolg“
Der Markgemeinderat einigt sich auf eine gemeinsame Vorgehensweise für anstehende Entscheidungen.

Schwabmühlhausen (27./28. Juni 2014) –1½tägige Klausurveranstaltung des Kauferinger Marktgemeinderates. Ziel der Klausur war der Meinungsaustausch des Marktgemeinderates und der Verwaltung zum derzeitigen Handlungsbedarf und den wichtigen Zukunftsthemen. Vorbereitet und geleitet wurde die Diskussion vom Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München (PV).

Als Einstieg in das Thema „Zukunft Markt Kaufering“ diente ein Inputvortrag zur Bevölkerungs- und Siedlungsentwicklung, darin erläuterte Ortsplanerin Dana Gerber vom PV mit den Blick von außen, welche wichtigen Themen sich für Kaufering aus fachlich-planerischer Sicht ableiten und wie die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu bewerten sind. Diese Einschätzung ergänzten die Marktgemeinderäte und die Vertreter der Verwaltung durch den „Blick von innen“ auf ihre Marktgemeinde. Aufgeteilt in vier Gruppen, erarbeiteten sie Stärken und Schwächen Kauferings und stellten den Handlungsbedarf aus ihrer Sicht dar. Darauf aufbauend wurden alle wichtigen Zukunftsthemen für Kaufering gesammelt. Schnell zeigte sich, dass man sich bei den großen anstehenden Themen – auch fraktionsübergreifend – einig ist und stellte fest, dass die im Vorfeld der Veranstaltung geäußerten Zweifel unbegründet waren.

Am zweiten Klausurtag ging es ins Detail. Unterstützt durch Susanne Bauer vom PV, Moderatorin der Veranstaltung, wurden die vier wichtigsten Zukunftsaufgaben ausgewählt und in vier Klein-gruppen bearbeitet. Die Gemeinderäte machten es sich bei der Wahl ihrer Arbeitsthemen nicht einfach. Sie entschieden sich für die langfristigen strategischen Fragestellungen:

  • Ortsentwicklung (Wie will sich Kaufering entwickeln?)
  • Zusammenarbeit und Situation im Rathaus (Wie will der Gemeinderat künftig untereinan-der und mit der Verwaltung zusammenarbeiten?)
  • Schuldenabbau und der Haushaltssanierung (Wie kann die Zielsetzung des Schuldenab-baus erreicht werden?)
Zusätzlich zu den übergeordneten Themen wurde auch ein konkretes und dringendes Projekt, die Sanierung oder der Neubau der Feuerwehr, ausgearbeitet.

Am Ende verständigten sich Marktgemeinderat und Verwaltung auf eine gemeinsame Vorge-hensweise: Es wurden Termine vereinbart, Zuständigkeiten fixiert und Handlungsabläufe festgelegt.
Die 1 ½ Tage haben sich voll gelohnt, so das einhellige Feedback aller Beteiligten. Wichtige Er-gebnisse und Erkenntnisse wurden erzielt und nicht zuletzt konnte den neuen Gemeinderäten der Einstieg in ihre künftige Arbeit erleichtert werden.



Verabschiedung der Marktgemeinderäte 2008-2014

am 29.04.2014

Verabschiedung der ausscheidenden Marktgemeinderäte
aus der Legislaturperiode 2008 - 2014



(von links: Dr. Franz Nimführ, Robert Widmann, Dr. Börries zu Castell, Dr. Karin Lau, Prof. Dr. Michael Kortstock, Bürgermeister Erich Püttner, Wolfgang Zeit, es fehlen Frau Helga Oehlenschläger und Wolfgang Gottschalch)

Selten hat es in jüngster Zeit eine derart entspannte Stimmung im Marktgemeinderat gegeben. Es war die letzte Sitzung, zu der Bürgermeister Erich Püttner gebeten – nicht ins Feuerwehrhaus, sondern in den Brückenwirt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der ausscheidenden acht Ratsmitglieder.

Nach der herzlichen Begrüßung übernahm Bürgermeister Püttner die Ehrung der ausscheidenden Ratsmitglieder. Er be­tonte dabei, dass Verwaltung und Marktgemeinderat „im gleichen Boot sitzen“. Eine gute und vertrauliche Zusammenarbeit sei dabei wesentlich. Jeder ausscheidende Marktgemeinderat bekam ein kleines Geschenk vom Bürgermeister überreicht.

Die kürzeste Amtsperiode hatte Helga Oehlenschläger (SPD). Sie trat die Listennachfolge noch Hans Koch an, der aus Krankheitsgründen ausgeschieden war.

Sechs Jahre lang gehörte Dr. Börries Graf zu Castell dem Marktgemeinderat für die UVB an, deren Ortsvereinsvorsitzender er war.

Ebenfalls seit 2008 war Dr. Karin Lau (seit 2011 parteilos, vorher UBV) ehrenamtlich im Marktgemeinderat.

Robert Widmann (CSU) gehörte dem Gemeinderat auch nur sechs Jahr lang an. Er war zuletzt Referent für Landwirtschaft und Forsten.

2002 wurde Wolfgang Gottschalch (UBV) in den Gemeinderat gewählt. Er war Referent für Sport und Freizeit.

Seit 1996 arbeitet Wolfgang Zeit (UBV) im Marktgemeinderat aktiv mit und war Referent für das Feuerwehrwesen.

Ebenfalls für drei Amtsperioden war Dr. Franz Nimführ (UBV) im Rat aktiv. Er war Referent für Gleichstellung und Personal.

1996 wurde Prof. Dr. Michael Kortstock (UBV) in dem Marktgemeinderat gewählt. Von 1996 bis 2012 war er UBV-Fraktionssprecher.

Zwar weiterhin im Marktgemeinderat aber nicht mehr als stellvertretenden Bürgermeister sind Norbert Sepp und Manfred Nieß. Rathauschef Erich Püttner bedankte sich bei beiden für ihre Mitarbeit. Die stellvertretenden Bürgermeister für die neue Legislaturperiode werden durch den neuen Gemeinderat gewählt.

Die Laudatio auf die vergangene Legislaturperiode mit den verabschiedeten Projekten hielt der ausscheidende Dr. Börries Graf zu Castell, der dem Marktgemeinderat sechs Jahre lang angehört hatte und viele Höhe und Tiefen in dieser Zeit erlebt hatte. „Völlig neu war für mich in den ersten Jahren das Blockdenken, das Handeln in Parteien und das Austaxieren im Bemühen, Mehrheiten zu erringen“, resümierte zu Castell. Nach seinen Worten schien es anfangs nur schwarz oder weiß, gut oder böse, pro oder gegen den Bürgermeister gegeben zu haben. Er habe oft die politischen Grundwerte vermisst, wie eine gute Streitkultur, Zuhören können und auch abweichende Meinungen anzuerkennen, erklärte zu Castell.

Graf zu Castell lobte den neuen Führungsstil des neuen Bürgermeisters, Erich Püttner, dessen besondere Stärke Toleranz sei. Ausdrücklich bedankte sich der Laudator für Püttners diplomatisches Geschick. „Ich denke, dass wir alle in den letzten beiden Jahren der Idealvorstellung ein großes Stück näher gekommen sind“, betonte zu Castell. Das Denken in Lagern sei inzwischen dem gemeinsamen „Ringen um optimale Lösungen für Kaufering in lockerer, fast freundschaftlicher Atmosphäre“ gewichen.

(Siegfried Spörer)

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neue Tempo-30-Zonen

Bericht vom 01.04.2014


Sanierung der Dreifachsporthalle an der Bayernstraße

Bericht vom 01.04.2014


Faschingsumzug 2014

am 28.02.2014

Faschingsumzug in Kaufering

Bürgermeister Erich Püttner empfängt die verkleideten Grundschüler der Kauferinger Grundschule und die Kindergartenkinder des Kinderhauses Don Bosco vor dem Kauferinger Rathaus

Kaufering. Hoppla, jetzt kommen wir, hieß es am Rußigen Freitag in Kaufering. Die kunterbunte Truppe verkleideter Kinder und Lehrer der Grundschule Kaufering setzte sich um 9.30 Uhr laut singend in Bewegung. Verstärkt wurde die bunte Schar durch die Kinder des Don Bosco Kindergartens. Insgesamt waren ca. 450 Kinder auf den Beinen, um auf dem Rathausvorplatz den Bürgermeister Erich Püttner zu begrüßen. Natürlich waren die Bonbonwerfer am Straßenrand für die Kinder die absoluten Highlights. Zahlreiche Kauferinger Bürger begrüßten auf der Strecke den Zug mit und ohne Kostüm. Sie zückten ihre Fotoapparate und winkten und jubelten den vorbeiziehenden Kindern zu.

Am Rathaus wurden alle von Bürgermeister Püttner und einigen Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung fröhlich begrüßt. Zum Dank brachten ihnen die Grundschüler ein kräftiges Ständchen auf die Melodie des Volksliedes Kikeriki dar. Auch die Kinder des Don Bosco Kindergartens ließen sich nicht lumpen und besangen im fröhlichem Rhythmus das muntere Faschingstreiben. Bürgermeister Püttner, als Alm-Öhi maskiert, bedankte sich bei den Kindern und den Organisatoren des Faschingsumzugs. Danach ließen sich alle den wohlverdienten Krapfen schmecken.

FOTOS (bitte hier klicken)


Mit der Maus ins Rathaus und Kaufering-App

ab 01.08.2013 online

Bürgermeister Püttner kassiert im neuen dm-markt Kaufering

am 27.06.2013

am Donnerstag, den 27.06.2013, um 12 Uhr

Kauferinger dm-Markt eröffnet am 27. Juni 2013 mit einer Spendenaktion.
1. Bürgermeister Erich Püttner sitzt ab 12:00 Uhr an der dm-Kasse. Der Erlös dieser Stunde geht an die Kauferinger Grundschüler zur Finanzierung ihres Klettergerüsts.

(weiterlesen: bitte hier klicken)


Preisvergabe zum Stromsparwettbewerb


Wer spart, gewinnt!



Die erfolgreichen Kauferinger Stromsparer (von links): Umweltingenieur Josef Mayrock, Harald Klußmann, Marktgemeinderat Alex Glaser, Franz Stöckl, Christine Arlt, 1. Bürgermeister Erich Püttner, Bernd Suchy, Anneliese Froschermeier, Karl Sedlmeir und Ernst Sedlmayr. Nicht auf dem Bild sind Eva Kalwa und Sören Schneider.

33 Kauferinger Stromsparer engagieren sich für den Klimaschutz
Kaufering

33 Teilnehmer des im November 2012 ausgeschriebenen Stromsparwett¬bewerbes waren vom 1. Bürgermeister, Erich Püttner, und dem Umweltingenieur der Marktgemeinde, Josef Mayrock, zur Preisvergabe in die Gaststätte Lechau eingeladen worden. Rund 13.000 Kilowattstunden an Energie sparten die Teilnehmer insgesamt.

„Energiesparen ist wichtig für den Klimaschutz und für die Energiewende. Energiesparen wird vom Markt Kaufering nachhaltig unterstützt." Das stand in der gemeindlichen Ankündigung zum Stromsparwettbewerb. Diese Förderung spiegelte sich in den Preisgeldern wider und weiter vergab die Jury Sonderpreise für die Haushalte, die bereits in den vergangenen Jahren effizient mit Energie umgegangen sind.

„Aber unabhängig von der Vergabe der Preisgelder waren letztlich alle Teilnehmer des Stromsparwettbewerbs Gewinner", betont Mayrock, denn das Motto versprach: „Wer spart, gewinnt!". Lauschte man nach der Preisvergabe dem Austausch von Erfahrungen der Teilnehmer, so bestanden die meisten Maßnahmen auf keinen Fall aus Einschränkungen und Verzicht, sagt der Umweltingenieur. Sie reichten von einfachen Änderungen des persönlichen Verhaltens bis zu Investitionen in stromeffizientere Geräte.

Mit der Einsparung der 33 Teilnehmer wurden rund 7,5 Tonnen weniger Kohlendioxid (CO2)-Gas in die Luft geblasen. Damit stehe für Mayrock und die Stromsparer fest: Die nicht verbrauchte Energie ist die beste Energie, denn sie muss erst gar nicht erzeugt werden. „Somit entstehen für Mensch und Umwelt keine schädlichen Nebenwirkungen", betont der Umweltingenieur. „Deswegen heißt es auch zukünftig in Kaufering: Wer spart, gewinnt."