Kauferinger Bürger engagieren sich


Zaun am "Stäpfla" erneuert

Frühjahr 2014



Sieger des Stadtradeln 2014

Oktober 2014



Außenrenovierung der Pestkapelle St. Walburga

Idyllisch auf den nordöstlichen Fluren von Kaufering liegt die Pestkapelle St. Walburga – ein beliebter Platz für Radler und Spaziergänger, aber auch ein Ort zur stillen Einkehr und Kraftschöpfung.
In gemeinschaftlicher, ehrenamtlicher Arbeit mit ca. 70 geleisteten Arbeitsstunden wurde im August eine Außenrenovierung durchgeführt.

(Kapelle nach Sanierung, Foto: Helga Weh)

St. Walburga ist eine ehemalige Feldkapelle, deren Ursprung bis in das frühe 14. Jh. zurückreicht. In den Pestjahren 1631/1632 wurden rund um die Kapelle die Toten der umliegenden Ortschaften bestattet, woran heute ein 1983 errichteter Gedenkgrabstein erinnert.

Vor ca. 15 Jahren fand die letzte große Renovierung der Kapelle statt. Inzwischen haben Wind und Wetter an der Außenfassade und an der Friedhofsmauer ihre Spuren hinterlassen.

So organisierte Markus Frigl, Mitglied der Kirchenverwaltung St. Johannes B., eine Gruppe ehrenamtlicher Helfer und die dazu erforderliche technische Ausrüstung für die anstehende Sanierung. Nach dem Gerüstaufbau erfolgte eine gründliche Reinigung der Fassade und des Turms, ebenso wurden die Dachrinnen und die Friedhofsmauer vom Schmutz befreit. Die Außenfassade und der Turm, sowie die Mauer um die Kapelle bekamen einen neuen Anstrich. Nun erstrahlt die Kapelle St. Walburga weit über die Felder sichtbar in neuem Glanz.

 
(Helfer in Aktion; Foto: Markus Frigl)

Die Kirchenstiftung St. Johannes B. bedankt sich ganz herzlich bei allen ehrenamtlichen Helfern, die  professionell und äußerst engagiert diese Renovierungsarbeiten ausgeführt haben. Ebenso geht ein großer Dank an den Markt Kaufering, der die Materialkosten in Höhe von ca. € 1000,-- für die Spezialfarbe übernommen hat.

Möge diese Kapelle weiterhin für alle Kauferinger Bürgerinnen und Bürger ein besonderer Ort zum stillen Verweilen sein.

(Helfer: vcn links: Peter Schneider, Markus Frigl, Max Mayrock, Georg Heinle, Alfred Weh. Es fehlen: Robert Storhas, Michael Waibel. Foto: Helga Weh)


Renovierung der kleinen Feldkapelle am Riedweg

29.07.2014. Die auf gemeindlichem Grund, kurz nach dem Ortsausgang in Richtung Scheuring stehende kleine rund zweihundert Jahre alte Feldkapelle ist in ehrenamtlicher Arbeit liebevoll renoviert und gesegnet worden.

Marktgemeinderätin Rosina Heinle erinnert sich an folgende Überlieferung: Es soll ein voll beladener Getreidewagen samt dem darauf befindlichen Gesinde genau an dieser Stelle umgekippt sein. Doch wie ein Wunder hätten alle Personen den Unfall ohne die geringsten Verletzungen überstanden. Aus Dankbarkeit für die Errettung seiner Knechte und Mägde hat deshalb der Bauer die Errichtung der kleinen Feldkapelle am Riedhof veranlasst.

Nach vielen Jahren war nun einen Renovierung daran notwendig. Johann Drexl nahm nach Absprache mit Bürgermeister Erich Püttner die Organisation selbst in die Hand. Er sprach einige Kauferinger Handwerksbetriebe an und bat um deren Hilfe und Initiative, damit die kleine Kapelle wieder in neuem Glanz erstrahlt.

Das teilweise kaputte Dach musste neu eingedeckt werden. Der Innen- und auch Außenputz war nachzuarbeiten. Im Innenraum wurde neu geweißelt und die Nische golden eingefasst. Auch die Außenfassade bekam einen neuen Anstrich. Was nicht unerwähnt bleiben sollte: Die beteiligten Firmen haben alle geleisteten Arbeitsstunden und auch das verbaute Material der Gemeinde nicht in Rechnung gestellt.

Nach der wunderbar gelungenen Renovierung, fand Ende Juli 2014 eine kurze Andacht mit Segnungsgebet durch Kaplan Guido Beck, in Anwesenheit aller daran beteiligten Personen, in und um die kleine Feldkapelle statt. Anschließend lud Bürgermeister Erich Püttner als Vertreter des Marktes Kaufering alle zu einer herzhaften Brotzeit im Hof der Familie Johann Drexl ein.



Der Markt Kaufering dankt folgenden Firmen und Personen für ihr großes ehrenamtliches Engagement:

  • Dachdeckerei Oskar Urban
  • Bauunternehmen Stephan Mayrock
  • Malerbetrieb Tom Mayrock
  • Landwirt und Marktgemeinderat Johann Drexl mit Familie
  • Mesnerin Christa Storhas mit Ehemann Josef, die sich seit 25 Jahren um die Kapelle kümmern
  • Kaplan Guido Beck


Feldkreuz vom Drexl-Hof wurde erneuert

Jedes Jahr zieht der traditionelle Bittgang zu Ehren der heiligen Walburga nicht nur an der Riedhofkapelle sondern auch am Marterl des Drexl-Hofs vorbei Richtung St. Walburga-Kapelle. Das Fichtenholz des Feldkreuzes war schon etwas verfault, und deshalb bat der Besitzer Johann Drexl seine beiden Bekannten Gerhard Forster und Erwin Heinle um die Erneuerung des Kreuzes. Für das neue Kreuz wurde witterungsbeständiges massives Eichenholz verwendet; die Christusfigur blieb erhalten. Jetzt glänzt das Marterl wieder als Augenweide.