Schulen


Realschule Kaufering - Schüleraustausch mit Isafjördur

Nachbericht vom 01.11.2016

Schüleraustausch mit Isafjördur
Vom 18. bis 24. September besuchte zum zweiten Mal eine kleine Schülergruppe aus Isafjördur die Realschule Kaufering.

Zwei Lehrerinnen und insgesamt sieben Schülerinnen und Schüler genossen ein abwechslungsreiches und spannendes Programm: Der Besuch der gastgebenden Schule, die Fahrt  zum Schloss Neuschwanstein, München und das Oktoberfest sowie die Besichtigung des KZ Dachau hinterließen bleibende Eindrücke. Vieles ist hier anders als in Island. So müssen die Schüler  in der Schule Schuhe tragen und dürfen keinen Kaugummi kauen. Das Einkaufen von Lebensmitteln und Kleidung ist deutlich günstiger und die Bäume sind riesig. Die Rückmeldung der  Austauschschüler war ausgesprochen positiv:

  • What I found most interesting were all the churches and castles and also the beautiful ouses. Because they are very old and it‘s strange to think that people were building them at a time when Icelanders only lived in turf-houses. Neuschwanstein castle was like a fairy tale, very beautiful and the surroundings unbelievably beautiful.
  • I liked all the strange food.
  • The best was that there was not a boring moment.
  • The worst thing was that we had to go home so soon.

Beim Abschlussessen in Kaltenberg, in bayerischer Tracht und in T-Shirts und Pullover mit dem Schullogo der RSK, zeigte sich, dass die deutschen und isländischen Schüler wirklich zueinander gefunden haben. Alle freuen sich jetzt auf den Gegenbesuch der deutschen Schüler kurz nach Ostern in Isafjördur.

 (Bericht und Foto: Claudia Sepp, Realschule Kaufering)



 

Gelebte Integration an der Montessorischule Kaufering

November 2015

Sakha – guten Appetit!

Bildunterschrift: Integration kann so gut schmecken.

„Liebe Eva, ich heiße Rohalla und freue mich, deine Bekanntschaft zu machen“ – so stand es in dem Brief, in dem sich der 14-jährige Rohalla aus Syrien der 12-jährigen Eva aus der Montessorischule Kaufering vorstellte. Im Rahmen eines Projektes verbrachten zehn Siebtklässler aus der „Monte“ zwei Tage mit Schülern aus einer sogenannten „Übergangsklasse“ der Mittelschule Kaufering. Sie lernten sich kennen, arbeiteten zusammen und spielten Fußball. Den krönenden Abschluss bildete das gemeinsame Kochen: Es gab Kässpätzle und ein syrisches Gericht.

Bereits seit einigen Wochen kommen jeden Dienstag fünf somalische junge Männer an die Schule. Sie nehmen am Schulalltag teil und erarbeiten sich die deutsche Sprache mit Feuereifer. Auch die Montessori-Schüler sind mit Begeisterung dabei. Bei Verständigungsproblemen lassen sie nichts unversucht, um sich verständlich zu machen. Als sehr hilfreich erweist sich hier das Montessorimaterial. Das Angebot der Schule, einmal pro Woche zu helfen, erwies sich ganz schnell als viel zu wenig. "Dürfen wir nicht öfter kommen?", war somit eine der ersten Fragen. Und ja, sie dürfen.

Nach diesen positiven Erfahrungen entstand die Idee zum gemeinsamen Arbeiten und Kochen mit der Übergangsklasse der Mittelschule Kaufering. In diesen Klassen werden Flüchtlingskinder aus Syrien, Slowenien, Afghanistan, Libyen, etc. besonders gefördert, bevor sie dann in die „normalen“ Schulklassen integriert werden. Und so machten sich am Mittwoch, 28.10., zehn Montessorischüler auf den Weg in die Kauferinger Mittelschule. Jeder von ihnen hatte zuvor schon Kontakt zu „seinen“ zwei Flüchtlingskindern aufgenommen und sich in einem Brief kurz vorgestellt.

Schon die Namen waren die erste Hürde: Wie spricht man „Hussein“ eigentlich aus? „Husse-in“? oder „Huss-ein“? Doch während der Vorstellungsrunde brach das Eis ganz schnell. Jeder gab etwas Persönliches preis wie zum Beispiel seinen größten Wunsch. „Ich möchte Bundeskanzler werden, damit ich die Kriege in meinem Land verbieten kann!“ – Diesen Traum hat einer der Asylbewerber.

Beim anschließenden gemeinsamen Arbeiten wurde mit Händen und Füßen geredet. Jahreszeiten und Berufe  wurden eingeübt und das Montessorimaterial war wiederum eine gute Hilfe.

Highlight des Austausches war das Kochen am nächsten Tag in der Schulküche der Montessorischule. Schnell waren die Dienste „Kochen – Tisch decken – Abwaschen“ eingeteilt und die Schüler zauberten zwei völlig verschiedene Gerichte: Kässpätzle und ein syrisches Gericht, die sie dann gemeinsam probierten.

Aufgrund einer Nachfrage von der VHS ist inzwischen geplant, dass die Montessorischule „ihre“ ausländischen Schützlinge bis zur A1-Prüfung begleitet. Eine schöne Sache für die lernbegierigen Asybewerber, für die „Lernen dürfen“ ein Privileg und keine lästige Angelegenheit ist. Aber auch für die Montessorischüler, für die diese Begegnungen außergewöhnlich und faszinierend sind.  

(Bericht und Foto: Montessori-Förderverein Kaufering e.V.)


150 neue Bäume für das Klima

Schülerinitiative Plant-for-the-Planet

Die Schüler der Mittelschule sind Teil einer weltweiten Gemeinschaft von aktiven Kindern, die Bäume als Symbol für Klimagerechtigkeit pflanzen.

Die Schülerinitiative "Plant-for-the-Planet" wurde 2007 vom damals neunjährigen Felix Finkbeiner gegründet. Inspiriert von Wangari Maathai, die in Afrika in 30 Jahren 30 Millionen Bäume gepflanzt hat, formuliert Felix seine Vision:

Kinder könnten in jedem Land der Erde eine Million Bäume pflanzen. Und so auf eigene Faust einen CO2-Ausgleich schaffen, während die Erwachsenen nur darüber reden. Denn jeder gepflanzte Baum entzieht der Atmosphäre pro Jahr ca. 10 kg CO2.

Kohlenstoffdioxid, also CO2, ist ein Treibhausgas und ein Bestandteil der Erdatmosphäre. Es ist unsichtbar und überall. Wir können es nicht riechen, nicht schmecken, nicht sehen, aber es ist da.

Früher hat man gedacht, dass es darum geht den Eisbären zu retten. Aber der Eisbär ist nur eines der ersten Opfer der Klimakrise. Tatsächlich geht es bei der Klimakrise auch um die Zukunft der Menschen. Wir Menschen sind genauso bedroht wie der Eisbär. Die Auswirkungen der Klimakrise können wir heute schon sehen.

Beim Abbau des CO2 helfen uns Bäume. Bäume nehmen Sonne, Kohlenstoffdioxid (CO2) und Wasser auf. Mit Hilfe des Sonnenlichtes wandeln die Blätter Kohlenstoffdioxid in Traubenzucker und Sauerstoff um. Der Traubenzucker wird später in Stärke umgewandelt. Den Sauerstoff brauchen wir Menschen zum Atmen. Diesen Kreislauf nennt man Fotosynthese. Außerdem tragen Bäume auch zur Kühlung ihrer Umgebung bei und bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten. Bäume sind das Symbol für Klimagerechtigkeit.

Deshalb machten sich am 26. Oktober 2015 fünfundvierzig Mittelschüler auf den Weg und stapften durch den Kauferinger Wald zum Grünstreifen nahe des Eisenbahnübergangs, um ihn mit Baumsetzlingen zu bepflanzen. Geplant war zuerst nur das Pflanzen von 50 Bäumen, doch dann waren die Schüler von der Aktion so begeistert, dass man sich entschied, 150 neue Buchen, Esskastanien und Ahorne zu pflanzen.

Als Botschafter für die Klimagerechtigkeit von "Plant-for-the-Planet" durfte jeder Schüler seinem erstgepflanzten Baum ein selbstgefertigtes Holzschildchen mit seinem eigenen Namen umhängen. Vielleicht sind ja die Schildchen noch zu erkennen, wenn die Schüler einmal mit ihren eigenen Kindern in den zukünftigen Wald zurückkehren und ihren Baum besuchen. Dann können sie sagen: "Den habe ich gepflanzt, als ich so alt war wie du."


Schüler der Offenen Ganztagesschule beim Bogenschießen

Oktober 2015
In Zusammenarbeit mit den Kauferinger Bogenschützen durften Schüler der Offenen Ganztagesschule der Mittelschule Kaufering sich in dieser Sportart versuchen. Mit viel Freude und lobenswerter Disziplin tauchten die Schüler an vier Nachmittagen in die Welt des Bogenschießens ein. Die erforderliche Ruhe und Konzentration haben den Schülern sehr gut getan. Damit wurden Fähigkeiten erlernt, die im Schulalltag gut zu gebrauchen sind. Herzlichen Dank an Herrn Jäger und den gesamten Verein!


Musicaltheater

Oktober 2015

Großer Applaus für „Die Kinder in der Erde“

Im Rahmen der Inklusionswoche des Landkreises führten die Klasse 3a der Grundschule Kaufering und die Partnerklasse GF1 der Regens-Wagner-Schule Holzhausen in der Bücherei das Musicaltheater „Die Kinder in der Erde“ nach einem Kinderroman von Gudrun Pausewang auf.

In den vergangenen beiden Schuljahren hatten die beiden Klassen schon viele Stunden und Projekte miteinander erlebt und gelebt. Denn Partnerklasse heißt, dass die GF1 an der Grundschule Kaufering ihr Klassenzimmer und ihr schulisches Zuhause hat. Zum Ende des letzten Schuljahres haben die Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften Anita Waidhauser, Helga Murr und Fini Berger das Theaterstück einstudiert. In der Chorstunde wurden mit Claudia Dahme die passenden Lieder erarbeitet. Behinderte und nicht behinderte Kinder freuten sich als sie in der voll besetzten Bücherei, in die auch Bürgermeister Erich Püttner und die zweite Bürgermeisterin Gabriele Triebel gekommen waren, das Ergebnis ihrer Bemühungen darbieten konnten. Übersetzt wurde alles von der Gebärdendolmetscherin Christine Müller.
 
Voller Begeisterung und mit viel Elan spielte, sang und tanzte die inklusive Theatergruppe das Stück zu einem tiefgründigen Thema:

Die geschundene Erde, ausgebeutet durch die Gier nach immer mehr Konsum, bittet die Kinder um Hilfe. Die Kinder reden mit den Eltern, doch diese wollen nicht hören. Also verkriechen sich die Kinder in die Erde bis ihre Eltern begreifen, dass sie etwas ändern müssen. Auch nach der Rückkehr der Kinder achten alle darauf, mit der Erde und ihren Schätzen achtsam umzugehen und sich nicht auf Kosten der Erde ein bequemes Leben zu machen.

Mit ihrer Lust am gemeinsamen Spiel und Tanz bescherten die Kinder allen Zuschauern einen wunderschönen Abend und zeigten anschaulich wie Inklusion Realität werden kann.


Schüleraustausch der Realschule Kaufering mit Isafjördur

im April 2015

Jede Menge Spaß und viele spannende Erlebnisse hatten acht Schüler der Realschule Kaufering mit ihren Begleitern beim Schüleraustausch im April in Ísafjörður. Trotz des teils noch recht winterlichen Wetters waren die Tage erfüllt mit vielfältigen Aktivitäten in der Gruppe und in den isländischen Gastfamilien vor Ort.

 



Besuch aus Island

Oktober 2014



Das neue Klettergerüst steht

November 2013

Super – die neue Kletteranlage steht!                                     Fotos: bitte hier klicken

Ein großer Wunsch unserer Schulkinder ging jetzt in Erfüllung. Immer wieder kam aus den Reihen der Schülerschaft der Wunsch nach einer Kletteranlage für größere Schüler. Aber so eine Anlage ist ja auch nicht gerade billig – ganz im Gegenteil. Also begannen die Schüler von Grund- und Mittelschule im vergangenen Mai mit der Aktion „Fit für ein großes Klettergerüst“ Spenden zu erturnen.

Eltern und Verwandte sponserten die fleißigen Kinder und die Elternbeiräte von Grund- und Mittelschule legten sich kräftig ins Zeug. Unser Bürgermeister Erich Püttner und Marktgemeinderäte unterstützten das Projekt tatkräftig. Zahlreiche Unternehmen und Geschäftsleute unserer Marktgemeinde halfen mit ihren Spenden ebenfalls, dass wir unseren Wunsch verwirklichen konnten. Es ist kaum zu glauben, knapp über 16.000 € kamen so zusammen, einfach nur obertoll!

Neben der Finanzierung gab es aber noch vieles mehr zu bedenken:

  • Da war einmal die Frage des Standortes:
    auf dem Teerplatz – nicht sehr hübsch,
    auf der Wiese – da ist doch der Fußballplatz,
    zwischen die Bäume – was passt denn da hin.
  • Und dann waren da noch die Wünsche und Vorstellungen unserer Schüler, die wir in einer Umfrage eruierten. Manche der hier vorgebrachten Ideen, wie ein großes Schwimmbecken, mussten gleich ausgesondert werden, aber die meisten Wünsche waren durchaus zu realisieren und gingen in Richtung klettern, hangeln, schwingen, balancieren.
  • Außerdem sollte unsere Kletteranlage auch ein bisschen etwas besonderes sein.
    Durch den Tipp eines Schülervaters kamen wir auf ein junges Unternehmen und damit zum Bau eines richtig tollen Klettergartens.


In den Herbstferien ging es los
Dank der großartigen Unterstützung durch einige Schülerväter, unseren Hausmeisters Herrn Hascheck und Mitarbeiter des Bauhofes wurde innerhalb weniger Tage aus einem riesigen Haufen von Stangen, Platten und Verbindungsteilen ein natürlich wirkender Klettergarten, der sich herrlich zwischen den Bäumen an der Seite des Pausenplatzes erstreckt. Selbstverständlich zwickte und zwackte es auch im Zuge des Aufbaus an der einen und anderen Stelle, aber das ist nun mal so, wenn man etwas Besonderes und Individuelles aufbaut. Nach dem Aufbau der Holzkonstruktion wurden Stück für Stück die einzelnen Kletterstationen eingebaut wie Wackelbrücke, Lianen, schwingende Baumstämme oder rollende Reifen.

Damit auch alles sicher ist, wurde die gesamte Anlage natürlich auch vom TÜV überprüft. Hier kamen noch einmal wichtige Hinweise zur Sicherheit, die sofort umgesetzt wurden.

Am 12. November war es dann soweit, die Anlage konnte eröffnet werden.
Es fehlt zwar noch die Dachabdeckung, aber die ist zur Nutzung nicht notwendig und wird noch in der nächsten Zeit aufgebracht. Also wollten wir unsere Schüler, die schon die ganze Zeit über gespannt den Fortgang der Arbeiten beobachtet hatten, nicht länger warten lassen. Mit wildem Eifer turnen sie jetzt in den Pausen in und an der neuen Kletteranlage und danken mit ihrer Freude und ihrer Begeisterung allen, die den Bau der Kletteranlage ermöglicht haben.


Auch jetzt noch können Sie den Bau unserer Kletteranlage mit Ihrer Spende unterstützen, da die letzte Finanzierungslücke durch den Elternbeirat der Grundschule vorfinanziert wurde, damit wir nicht noch länger mit dem Bau warten mussten.
Um eine Spendenbescheinigung zu erhalten, überweisen Sie Ihre Spende bitte an den Markt Kaufering, Sparkasse Kaufering, BLZ: 700 520 60, Kto: 350 090, Verwendungszweck: Klettergerüst Schule