Pressemitteilungen


Fahhradabstellanlage am Kauferinger Bahnhof

Bericht vom 01.12.2016

Bahnhof Kaufering; Erste doppelstöckige Fahrradabstellanlage eröffnet

(Foto: v.li.n.re. Simon Möller (Orion GmbH), Martin Baumeister (ADFC Landsberg), Andreas Giampa und Franz Lang (Kommunaler Tiefbau))

Am Bahnhof Kaufering konnte am 04.11.2016 die erste doppelstöckige Fahrradabstellanlage in Betrieb genommen werden. Die Anlage ist in dieser Form einmalig im regionalen Umfeld und europaweit die erste Anlage mit dem neuesten Modell des Doppelstockparkers der Fa. Orion GmbH, die nach einem Ausschreibungsverfahren den Zuschlag erhalten hat.

In enger Zusammenarbeit mit dem Ortsvorsitzenden des ADFC, Herrn Martin Baumeister, konnte so nach Zustimmung des Marktgemeinderates diese qualitativ hochwertige und vom Freistaat Bayern geförderte Fahrradabstellanlage installiert und die dringend benötigten B&R-Stellplätze geschaffen werden.
Die überdachte Anlage entspricht vollständig den Richtlinien der neuen DIN 79008, sodass mit einem Radabstand von 50 cm jeder Stellplatz fast „kinderleicht“ ohne Behinderung durch Nachbarräder genutzt werden kann. Sogar E-Bikes mit rd. 28 kg Gesamtgewicht und 29 Zoll-Fahrräder können problemlos in der oberen Einstellebene geparkt werden.

(Foto: nach zwei Tagen)

Die 8,50 m lange und rd. 4,50 m breite Anlage bietet Platz für insgesamt 60 Fahrräder. Bereits am ersten Abend war die neue Fahrradabstellanlage zur Hälfte belegt und ist inzwischen nahezu ausgelastet.

Markt Kaufering
Kommunaler Tiefbau
Andreas Giampa


Stromsparsieger 2015

Dezember 2015

Zum dritten Mal - Kauferinger Stromsparsieger ausgezeichnet

Der Markt Kaufering hat als erste Kommune im Landkreis Landsberg drei Stromsparwettbewerbe durchgeführt. Sie waren von der Kreisgruppe des Bund Naturschutz vorgeschlagen worden und sind in vielen Gemeinden in der Umsetzung.

Wie Umweltingenieur Josef Mayrock erklärte, haben die teilnehmenden Stromsparer dieses Jahr die höchste durchschnittliche Einsparrate mit 624 Kilowattstunden (kWh) pro Teilnehmer erreicht. Beim ersten Stromsparwettbewerb waren es noch 395 kWh gewesen, beim zweiten gab es eine deutliche Erhöhung auf 618 kWh. Mayrock folgert daraus, dass das Wissen um die Stromeinsparmöglichkeiten und die Kenntnis stromsparender Geräte / LED-Beleuchtung wesentlich umfangreicher geworden ist. Dazu haben die Kauferinger Stromsparwettbewerbe mit ihren Siegerpreisen sicherlich einen wichtigen Beitrag geleistet.


Unser Bild zeigt (von links) Umweltingenieur Josef Mayrock, Hans Menhofer, Erster Bürgermeister Erich Püttner, Peter Widmann, Brigitte und Werner Möbs und Jens-Peter Spörer.

Erster Bürgermeister Erich Püttner überreichte den Kauferinger Stromsparern die Siegerurkunden mit den ausgelobten Preisgeldern von 100 bis 300 Euro und bedankte sich bei allen anwesenden Teilnehmern für die aktive Beteiligung. Den dritten Sparpreis erhielt Hans Menhofer, den zweiten Sparpreis Peter Widmann und den ersten Sparpreis Jens-Peter Spörer. Den Sonderpreis für einen vorbildlichen Energiehaushalt bekamen Brigitte und Werner Möbs.

Wie wichtig die Einsparung von Kohlendioxid (CO2) ist, zeigen die zähen Verhandlungen auf der gegenwärtig laufenden Pariser Weltklima-Konferenz. Entscheidend wird sein, das der Ausstoß an CO2 so stark verkleinert wird, dass die Klimafolgen noch beherrschbar bleiben (zwei Grad Grenze). Der durchschnittliche CO2-Ausstoß jedes Bundesbürgers beträgt derzeit 9,2 Tonnen pro Kopf und Jahr, muss aber auf rund zwei Tonnen gesenkt werden. Kaufering hat bereits eine Verringerung auf fünf Tonnen erreicht.

(Bericht und Foto von Josef Mayrock, Umweltingenieur Markt Kaufering)


Verleihung der Silbernen Ehrenmedaille

am 14.10.2015

Verleihung der Silbernen Ehrenmedaille an Karl Baur und Wolfgang Schwarzmann

(Foto v.l.: Wolfgang und Lotti Schwarzmann, 1. Bürgermeister Erich Püttner, Karl und Gisela Baur)

In den „Richtlinien über Ehrungen und Auszeichnungen“ des Marktes Kaufering steht in §4a Silberne Ehrenmedaille geschrieben:
An Persönlichkeiten, die sich um Kaufering in kommunalpolitischer, wirtschaftlicher, sozialer, wissenschaftlicher, religiöser oder kultureller Hinsicht in großem Maße verdient gemacht haben, kann die Gemeinde Kaufering die Silberne Bürgermedaille verleihen.

Silberne Ehrenmedaille für Karl Baur

Im Rahmen der Marktgemeinderatssitzung am 14.10.2015 wurde Herr Karl Baur für sein großes ehrenamtliches Engagement geehrt.

Herr Baur leitete den Ortsverband der Gehörlosen Weilheim-Landsberg am Lech von 1975 bis 2005. Er hat es geschafft, in unserer schönen Marktgemeinde Kaufering von 1994 bis 1995 ein Haus zu errichten, das den gehörlosen Menschen eine zweite Heimat bietet. Damit wurde die Lebensqualität enorm gesteigert. Gehörlose Mitbürger haben nicht nur einen Treffpunkt bekommen, sondern auch viel Hilfestellung im täglichen Leben von ihm erfahren. Für seine Hilfsbereitschaft und sein Organisationstalent hat sich Herr Baur weit über den Landkreis hinaus für die Gehörlosen große Verdienste erworben. Zu Recht ist Karl Baur mittlerweile seit 10 Jahren Ehrenvorstand.

Silberne Ehrenmedaille für Wolfgang Schwarzmann

Im Rahmen des festlichen Abend-Banketts für langjährige, verdiente und im Ehrenamt engagierte Bürgerinnen und Bürger am 23.10.2015 wurde Herr Wolfgang Schwarzmann für sein großes ehrenamtliches Engagement geehrt.

Ein außergewöhnliches Engagement hat Wolfgang Schwarzmann mit Unterstützung seiner Ehefrau Lotti in mehreren Ehrenämtern nachzuweisen. Er kümmerte sich jahrelang im Seniorenheim um soziale Dienste, war Mitbegründer des Familienkreises und langjähriges Pfarrgemeinderatsmitglied in der Pfarrei Maria Himmelfahrt. Herr Schwarzmann gründete den Flohmarkt für caritative Zwecke und war dreißig Jahre lang Betreiber. Sieben Jahre lang organisierte er die  Rumänienhilfe mit Kleider- und Lebensmittelsammlungen und war lange Zeit auch zuständig für die Betreuung der Spätaussiedler. Wolfgang Schwarzmann war Mitbegründer des Alpenvereins. Beim VfL Kaufering übte er über 10 Jahre lang das Amt des Oberturnwarts aus und war stellvertretender Vorsitzender im Turngau Amper-Wurm. Noch nicht genug: Er war Chronist, Kassenprüfer, Beirat und Mitbegründer, aktiv in der Politik und begleitete viele Posten in Vereinen und sozialen Einrichtungen.
Somit ist Herr Wolfgang Schwarzmann ein leuchtendes Beispiel für das Ehrenamt und für das bürgerliche Engagement.

Das Ehrenamt stärkt und bereichert das gesellschaftliche Miteinander. Wenn einer anfängt, machen andere mit. Natürlich haben viele Menschen mitgeholfen – die treibende Kraft aber geht von einzelnen Mitbürgern aus. Über eine so lange Zeit so großes Engagement an den Tag zu legen, das verdient unser aller Respekt!

Deshalb überreichen wir, der Markt Kaufering, Ihnen lieber Herr Baur und auch Ihnen lieber Herr Schwarzmann als Anerkennung und Dank für Ihre Jahrzehnte lang geleistete Arbeit die Silberne Bürgermedaille!


Ehrung von langährigen im Ehrenamt engagierten Bürgern

am 23.10.2015

Das Ehrenamt wird in Kaufering gewürdigt

(Foto: v.l.n.r.  Wolfgang und Lotti Schwarzmann, Anita Waidhauser, Karl Beiwinkler, Elisabeth Dellinger, 1.Bürgermeister Erich Püttner, Roswitha Happach, Karl und Gisela Baur, 2.Bürgermeisterin Gabriele Triebel, 1.Vorsitzender des Musikvereines Manfred Wimmer, Vereinsreferent und Laudator Simon Nieberler.
Nicht auf dem Bild sind: Manfred Keller, Josef Mayrock,  Michael Waibel, Claudia Ambrosch und Gabi Mayrock)

Bürgermeister Erich Püttner hat im Namen des Marktes Kaufering langjährige, verdiente und im Ehrenamt engagierte Bürgerinnen und Bürger im Rahmen eines festlichen Abend-Banketts geehrt. Es wurden hauptsächlich Ehrenamtliche gewürdigt, die nicht unbedingt im Vordergrund und im Blickpunkt des öffentlichen Rampenlichtes standen, jedoch über viele Jahre hinweg herausragende gemeinnützige Arbeit und Verantwortung im Dienste der Bürgerschaft geleistet haben.

Die Laudatoren rückten das echte und uneigennützige Ehrenamt bei den Ehrungen in den Vordergrund. Bürgermeister Erich Püttner zeichnete einige ehrenamtliche Vorbilder des bürgerlichen Engagements der Marktgemeinde Kaufering aus. Die Veranstaltung wurde musikalisch umrahmt von Fabian Eglhofer, ein junger Künstler des Harmonikaspiels.

Ehrenurkunde für langjährige Ehrenämter in der Marktgemeinde Kaufering:
Vereinsreferent Simon Nieberler würdigte als Laudator weitere verdiente und langjährige Ehrenamtliche, die in der Kinder- und Jugendarbeit  große Verdienste geleistet haben.

  • Frau Elisabeth Dellinger hat über viele Jahre hinweg die Kinder- und die Jugendgruppen der Volkstanzgruppe als Gruppenleiterin geführt und betreut.
  • Frau Roswitha Happach und Frau Anita Waidhauser leiten seit über 20 Jahren ohne Unterbrechung das Bubenturnen beim VFL Kaufering. Anita  Waidhauser war zudem auch noch jahrelang Jugendleiterin bei der Volkstanzgruppe.
  • Bürgermeister Püttner bedachte auch einen besonderen Kauferinger Bürger mit einer Urkunde, Herr Karl Beiwinkler , auch "Charli" genannt. Er ist in seiner Freizeit ständig unterwegs, um Abfälle in der Gemeinde einzusammeln, die Mitbürger achtlos wegwerfen. Diesen Freiwilligendienst  macht er ohne einen Auftrag von sich aus, aber im Sinne vieler Kauferinger Bürger. Das Gemeindeoberhaupt lobte Charli für sein selbstloses und uneigennütziges Engagement.

Auch langjährige verdiente Musiker des Musikvereines wurden geehrt. Diese verdienten Musiker sind Urgesteine des Musikvereines, sie bilden seit vielen Jahren das Herz und die Stützen der Musikkapelle.

  • Manfred Keller, seit 1974 bei der Blaskapelle aktiv dabei und immer präsent. Er kümmert sich um alle technischen Angelegenheiten im Verein.
  • Auch Josef Mayrock spielt seit über 40 Jahren ohne Unterbrechung bei der Kauferinger Blasmusik.
  • Geehrt wurde ebenso Michael Waibel, der viele Jahre lang das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden begleitete und als aktiver Musiker seit 1976 der Kapelle angehört.
  • Genau so lange spielen Claudia Ambrosch und Gabriele Mayrock in der Musikgruppe. Beide begleiteten viele Zusatzämter: Schriftführer, Trachtenwart, Notenwart. Und vor allen Frau Mayrock leitete viele Jahre als Jugendleiterin den Nachwuchs und kümmerte sich um die musikalischen Früherziehung für Kinder.

Diese Auszeichnungen sollen Vorbild und auch Ansporn für andere Ehrenamtliche sein. Nur mit uneigennützigen Engagement und freiwilligen Einsatz können unsere Vereine existieren. Ohne Vereine würde unsere Gesellschaft sozial und kulturell verarmen.

(Bericht und Fotos von Vereinsreferent Simon Nieberler, Altmühlbogen 4, 86916 Kaufering, Tel.: 08191 6936, Mail: simnie@gmx.de)



Energiewende und Waldbiodiversität

Bericht vom Juli 2015

Kaufering punktet beim Bundeswettbewerb

2014 wurde zum Thema „Energiewende und Waldbiodiversität“ vom Bundesamt für Naturschutz ein Wettbewerb ausgeschrieben.

Unter dem Motto „Nachhaltige Energie und Artenvielfalt im Landsberger Lechrain“ haben 9 Gemeinden und die Waldbesitzervereinigung Landsberg teilgenommen und wurden als einer von 4 Preisträgern als „Leuchtturm“ ausgewählt.

Grundlage für die Teilnahme ist das Konzept „ Nachhaltige Klimaanpassung mit den Kräften der Natur: Markt Kaufering“, das seit 2007 läuft, mit dem Ziel, die Lebensqualität für unsere Enkel zu sichern, die Energieversorgung regional auf erneuerbar umzustellen und unsere Böden und Wälder fit für die zukünftigen Witterungsextreme zu machen.

Die Ergebnisse der Klimaschutzkonzepte vom Landkreis Landsberg (11,9 to CO2/Jahr/Einwohner) und Markt Kaufering (5.0 to CO2/J/E) von 2013 bestätigen, wie wirkungsvoll das Konzept (Biomasse-Kraftwerk) arbeitet. Da der Naturhaushalt nur ca. 2 to CO2/J/E aufnehmen kann, ist noch genügend bei Klima- und Bodenschutz zu tun.

Seit 2009 läuft in Kaufering ein Forschungsvorhaben der Bayer. Landesanstalt für Wald- und Forstwirtschaft  im Trinkwasserschutzgebiet (LWF); eine Versuchsfläche vom Amt für Saatgut und Pflanzenzucht Teisendorf untersucht über 60 verschiedene Sorten; die Hochschule Weihenstephan hält jährlich Ende Juni eine Projektwoche ab und eine große Anzahl von Studenten schreiben ihre Facharbeiten in Kaufering.

Diese Summe von Aktivitäten führen zu einer Fülle von verwertbaren Ergebnissen, die für die Umsetzung des Konzeptes wichtig sind und unsere Annahmen bestätigen. Haupthindernis bei der Umsetzung ist unsere auf Kurzfristigkeit basierende Wirtschaftsweise, die langfristig notwendige Entscheidungen zur Verbesserung von Gesundheit, Boden und Klima nicht berücksichtigt.

Eine Woche lang waren elf Studenten mit ihren Professoren Stefan Wittkopf und Jörg Ewald von der Hochschule Weihenstephan im Wald unterwegs. Die angehenden Forstingenieure erstellten eine wissenschaftliche Studie im Rahmen eines in Kaufering entwickelten Konzepts. Darin geht es um die „nachhaltige Anpassung an zukünftige Klimabedingungen“. Ihre Ergebnisse präsentierten die Forscher jüngst im vollbesetzten Leonhardisaal in Altkaufering.

Als besonderes Schmankerl gab es noch eine Auszeichnung – nicht für die Studenten, sondern für den Förster Ludwig Pertl, neun Landkreisgemeinden und eine Waldbesitzervereinigung, die an dem bundesweiten Leuchtturmwettbewerb „Energiewende und Waldbiodiversifikation“ teilgenommen hatten. Für Bürgermeister Erich Püttner und seine Kollegen aus dem Landkreis gab es statt Urkunden vorab einen „Energiewürfel“ aus Pappelholz mit einem Brennwert von genau einer Kilowattstunde.

Die offizielle Preisverleihung findet am 11. und 12. November 2015 an der Hochschule in Weihenstephan statt.

Mit der Übergabe eines symbolischen Leuchtturmes ehrte Prof. Jörg Ewald (links) von der Hochschule Weihenstephan Kauferings Forstrevierleiter Ludwig Pertl (rechts) für seine Leistungen im bundesweiten Wettbewerb „Energiewende und Waldbodendiversifikation“.

Der Markt Kaufering hatte sich 2007 ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Man wollte die Lebensqualität für die Enkelkinder sichern und die Energieversorgung regional auf erneuerbare Energien umzustellen. Ferner sollten Böden und Wälder für die zukünftigen Witterungsextreme fit gemacht werden. Treibende Kraft für das Projekt ist seit Jahren Forstrevierleiter Ludwig Pertl.

Die Ergebnisse des Klimaschutzkonzepts des Landkreises, so Pertl, hat das Kauferinger Konzept bestätigt. Dank des Biomasse-Kraftwerkes entstünden pro Einwohner und Jahr in der Marktgemeinde nur fünf Tonnen CO2. Im Landkreis seien es 11,9 Tonnen. Pertl wies erneut darauf hin, dass die Natur aber nicht mehr als zwei Tonnen CO2 pro Jahr und Einwohner aufnehmen könne; die starke Übersäuerung der Waldböden führten zu einer massiven Verschlechterung der Bodenleistung.

Seit 2009 läuft in Kaufering ein Forschungsvorhaben in Zusammenarbeit mit der Hochschule Weihenstephan. Die diesjährige Projektgruppe hatte sich mit den Themen Energiewald und Artenvielfalt beschäftigt. Breiten Raum nahm die Untersuchung der Pappeln als Träger für den Energiewald ein. Pappeln werden als KUPs (Kurz-Umtriebs-Plantagen) bezeichnet. Diese Baumart wächst in der ersten Lebensphase sehr schnell, hat viel Masse und eine geringe Dichte. Pappeln sollten letztlich den Maisanbau ersetzen. Die Pappel sei wegen des geringen Brennwertes zwar nicht der Renner für den Kamin, für Biomasse-Kraftwerke seien sie jedoch gut geeignet.

(Quelle: Fotos Siegfried Spörer; Bericht Auszug von www.kreisbote.de/lokales)


Hilti baut Standort Kaufering weiter aus
Investitionen in die Zukunft

Kaufering, April 2015 – Hilti wird in den nächsten Jahren den Standort Kaufering weiter ausbauen und modernisieren. Mit der Erweiterung dokumentiert Hilti  einmal mehr, dass die Marktgemeinde Kaufering ein wichtiger Standort für Hilti im Konzernverbund ist.

Vor dem Hintergrund eines veränderten Marktumfelds hat Hilti seine Unternehmensstrategie überarbeitet und den Fokus im Hinblick auf die kommenden Herausforderungen geschärft. Die Strategie „Champion 2020“ lautet „Nachhaltige Wertgenerierung durch Marktführerschaft und Differenzierung“.

Um dafür die Voraussetzungen zu schaffen, sollen zum einen weiter Arbeitsplätze gesichert und geschaffen und zum anderen die Gebäude am Standort in den nächsten Jahren weiter modernisiert und ausgebaut werden. „Für diese Aktivitäten haben wir ein Stufenkonzept mit allen am Standort befindlichen Gesellschaften erstellt, welches in den nächsten Jahren bis 2020 sukzessive umgesetzt wird“, sagt Jochen Olbert, Geschäftsführender Direktor, Hilti Deutschland AG.

In einem ersten Schritt wurde mit dem Umbau des Personalrestaurants begonnen, um die Kapazität um rund 40 Prozent zu erweitern. Im Herbst öffnen dann die neuen Räumlichkeiten mit einem neuen Gastronomiekonzept für die Hilti Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Pforten. In der nächsten Bauphase wird auf der Westseite des Hilti Geländes ein Parkhaus mit Platz für rund 500 Fahrzeuge errichtet. Baubeginn wird voraussichtlich im Mai 2015 sein, die Fertigstellung ist bis Ende des Jahres geplant. In einem weiteren  Schritt wird dann, ebenfalls auf der Westseite, ein neues Gebäude für ein Trainings- und Kundenzentrum entstehen.

„Das Besondere an unserem Standort in Kaufering ist, dass wir hier die gesamte Wertschöpfungskette abbilden. Entwicklung, Produktion, Logistik und Vertrieb arbeiten
Hand in Hand. Für die weitere Entwicklung und den Vertrieb unserer Produkte benötigen wir mehr Kapazität – dafür schaffen wir jetzt die notwendigen Voraussetzungen“, fasst Dr. Thomas Berden, Geschäftsführer, Hilti GmbH Industriegesellschaft für Befestigungstechnik zusammen.

Hier wird das neue Parkhaus entstehen
(Bild: Hilti Deutschland AG)


Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze an Rosina Heinle

am 22. November 2014

Für ihr beständiges Mitwirken in der kommunalen Selbstverwaltung hat der Bayerische Staatsminister die Kommunalpolitiker aus dem Landkreis Landsberg am 22. November 2014 mit der Verdienstmedaille aus Bronze ausgezeichnet, überreicht von Landrat Thomas Eichinger.

Zu den Nominierten, die mit Dankesurkunden und Medaillen gekürt wurden, gehörte u.a. auch ein Mitglied unseres Marktgemeinderates: Frau Rosina Heinle.

(von rechts: Landrat Thomas Eichinger, Rosina Heinle, stellvertr. Landrätin Ulla Kurz;
Foto: Siegfried Spörer)

Frau Rosina Heinle ist nicht nur Mutter von drei Kindern und Großmutter von vierzehn Enkelkindern, sondern auch überaus engagiert in der Gemeinde- und Landkreispolitik.

Seit 30 Jahren bis heute ist sie Mitglied im Marktgemeinderat Kaufering und seit 18 Jahren bis heute Mitglied im Kreistag. Im Kreistag engagiert sie sich im Verwaltungsrat Klinikum und im Senioren- und Sozialpolitischen Ausschuss, außerdem ist sie Referentin für die neue Re-alschule Kaufering. Im Marktgemeinderat Kaufering hatte Frau Heinle lange das Referat „Senioren“ inne. Aktuell ist sie u.a. im Ausschuss für Generationen, Soziales, Sport und Kultur engagiert.

Nicht dass das genug wäre, auch für viele weiter Ämter nimmt sich Frau Heinle Zeit: Sie war Ortsbäuerin, ist in der Ortspolitik als stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende und Ortsvorsit-zende der Frauenunion etabliert und unterstützt die Bruderschaft des Hl. Leonhard zu Kaufe-ring, und noch vieles mehr.


Eiserne Hochzeit - 65 Jahre verheiratet

Gerlinde und Alfred Weber

Gerlinde und Alfred Weber durften am 3. Dezember 2014 zusammen ihre Eiserne Hochzeit feiern - ein Jubiläum, das nur Wenigen vergönnt ist.

Beide kamen nach dem Krieg aus dem Sudentenland nach Kaufering. Sie lernten sich bei einer Tanzveranstaltung im „Oberen Wirt“, dem Gasthof Rössle im Dorf kennen. 1949 gaben sie sich das Ja-Wort. 1950, 1951 und 1953 kamen ihre drei Kinder zur Welt, wovon eines davon tödlich verunglückt ist. Sie führten und führen immer noch hier in Kaufering ein erfülltes Leben.

Alfred Weber gehörte der ersten Fußballmannschaft des VfL Kaufering an und Gerlinde leitete fast 30 Jahre lang das VfL- Kinderturnen. Sie pflegen langjährige Freundschaften und eine gute Nachbarschaft, gehören zum Urgestein der Sudetendeutschen Landmannschaft. Auf die Frage, was das Rezept für ihr langes Eheleben ist, haben beide die gleiche Antwort parat: „Auch mal streiten, aber nicht nachtragend sein.“ 

Der Markt Kaufering wünscht beiden noch viele glückliche und erfüllte Tage miteinander.


Herzlichen Glückwünsch zum 100. Geburtstag

von Frau Minna Brakowsky

Am 4. Dezember 2014 feierte Frau Minna Brakowsky ihren 100. Geburtstag.

Trotz ihres hohen Lebensalters lebt sie noch alleine in ihrer Wohnung in Kaufering. Geboren ist sie in Ostpreußen. Sie zog dann mit ihrer Familie mit Zwischenstationen in Sachsen und Idar-Oberstein im August 1979 nach Kaufering und wohnt seitdem hier in unserer Gemeinde. Frau Brakowsky ist verwitwet und hat einen Sohn, der sich liebevoll zusammen mit seiner Ehefrau um sie kümmert. Zur Familie gehören ebenso zwei Enkelkinder und drei Urenkel.

Der Markt Kaufering gratuliert recht herzlich seiner ältesten Bürgerin zum Geburtstag und wünscht ihr noch viele erfüllte Jahre im Kreise ihrer Familie.


Fischaufstiegsanlage

Pressemitteilung EON vom 01.12.2014



Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber an Dr. Klaus Bühler und Hans-Jürgen Koch

im Juli 2014 und im September 2014

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber
an Dr. Klaus Bühler und Hans-Jürgen Koch

Mit dieser Medaille werden jährlich Personen geehrt, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben.

Dr. Klaus Bühler wurde am 28. Juli 2014 in München von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet.


(Bayer. Innenminister Joachim Herrmann, Dr. Klaus Bühler: Foto: Bayer. Innenministerium)

Herr Dr. Klaus Bühler übernahm 1987 nach kurzer Gemeinderatstätigkeit das Amt des 1. Bürgermeisters der Gemeinde Kaufering. In den 25 Jahren seiner Tätigkeit als Bürgermeister hatte er mit unerschöpflichem Ideenreichtum und Entscheidungskraft eine Wandlung in der Struktur der Gemeinde vollbracht und das Ortsbild grundlegend verändert. März 2012 legte er sein Bürgermeisteramt aus gesundheitlichen Gründen nieder. Seit Mai 2014 ist Dr. Klaus Bühler wieder im Marktgemeinderat als Mitglied vertreten.

 

Auch dem ehemaligen langjährigen Marktgemeinderat und Zweiten Bürgermeister Hans-Jürgen Koch wurde am 10. September 2014 die Kommunale Verdienstmedaille in Silber verliehen.


(von links: Hans Koch, 1. Bürgermeister Erich Püttner, Landrat Thomas Eichinger, Monika Koch; Foto: Fanny Fritsche)

Zur Feierstunde in der Gaststätte Lechau waren nur die engsten und von Hans Koch ausdrücklich gewünschten Weggefährten eingeladen. Der Raum war feierlich geschmückt und es war ein bewegender Moment, als Landrat Thomas Eichinger Herrn Koch die Kommunale Verdienstmedaille in Silber überreichte. Normalerweise wird diese Auszeichnung durch Bayerns Innenminister Joachim Herrmann vorgenommen, aber aus gesundheitlichen Gründen konnte die Ehrung nur vor Ort in Kaufering stattfinden, was jedoch nicht weniger feierlich war.

Herr Hans-Jürgen Koch setzte sich seit über 41 Jahren mit Tatkraft und vorbildlichem Einsatz für die Belange der Marktgemeinde Kaufering ein. Als Gemeinderat und auch als Zweiter Bürgermeister (von 1990 bis 2002) war er mit seinem Fachwissen und seinem Pflichtbewusstsein für das Allgemeinwohl und für die Belange der Kauferinger Bürgerinnen und Bürger immer ein wesentlicher Ideengeber für die Weiterentwicklung des Marktes Kaufering. Krankheitsbedingt musste Hans Koch leider mittlerweile alle Ämter niederlegen.


 

Verabschiedung der Marktgemeinderäte 2008-2014

am Dienstag 29.04.2014

Verabschiedung der ausscheidenden Marktgemeinderäte
aus der Legislaturperiode 2008 - 2014



(von links: Dr. Franz Nimführ, Robert Widmann, Dr. Börries zu Castell, Dr. Karin Lau, Prof. Dr. Michael Kortstock, Bürgermeister Erich Püttner, Wolfgang Zeit, es fehlen Frau Helga Oehlenschläger und Wolfgang Gottschalch)

Selten hat es in jüngster Zeit eine derart entspannte Stimmung im Marktgemeinderat gegeben. Es war die letzte Sitzung, zu der Bürgermeister Erich Püttner gebeten – nicht ins Feuerwehrhaus, sondern in den Brückenwirt. Einziger Tagesordnungspunkt war die Verabschiedung der ausscheidenden acht Ratsmitglieder.

Nach der herzlichen Begrüßung übernahm Bürgermeister Püttner die Ehrung der ausscheidenden Ratsmitglieder. Er be­tonte dabei, dass Verwaltung und Marktgemeinderat „im gleichen Boot sitzen“. Eine gute und vertrauliche Zusammenarbeit sei dabei wesentlich. Jeder ausscheidende Marktgemeinderat bekam ein kleines Geschenk vom Bürgermeister überreicht.

Die kürzeste Amtsperiode hatte Helga Oehlenschläger (SPD). Sie trat die Listennachfolge noch Hans Koch an, der aus Krankheitsgründen ausgeschieden war.

Sechs Jahre lang gehörte Dr. Börries Graf zu Castell dem Marktgemeinderat für die UVB an, deren Ortsvereinsvorsitzender er war.

Ebenfalls seit 2008 war Dr. Karin Lau (seit 2011 parteilos, vorher UBV) ehrenamtlich im Marktgemeinderat.

Robert Widmann (CSU) gehörte dem Gemeinderat auch nur sechs Jahr lang an. Er war zuletzt Referent für Landwirtschaft und Forsten.

2002 wurde Wolfgang Gottschalch (UBV) in den Gemeinderat gewählt. Er war Referent für Sport und Freizeit.

Seit 1996 arbeitet Wolfgang Zeit (UBV) im Marktgemeinderat aktiv mit und war Referent für das Feuerwehrwesen.

Ebenfalls für drei Amtsperioden war Dr. Franz Nimführ (UBV) im Rat aktiv. Er war Referent für Gleichstellung und Personal.

1996 wurde Prof. Dr. Michael Kortstock (UBV) in dem Marktgemeinderat gewählt. Von 1996 bis 2012 war er UBV-Fraktionssprecher.

Zwar weiterhin im Marktgemeinderat aber nicht mehr als stellvertretenden Bürgermeister sind Norbert Sepp und Manfred Nieß. Rathauschef Erich Püttner bedankte sich bei beiden für ihre Mitarbeit. Die stellvertretenden Bürgermeister für die neue Legislaturperiode werden durch den neuen Gemeinderat gewählt.

Die Laudatio auf die vergangene Legislaturperiode mit den verabschiedeten Projekten hielt der ausscheidende Dr. Börries Graf zu Castell, der dem Marktgemeinderat sechs Jahre lang angehört hatte und viele Höhe und Tiefen in dieser Zeit erlebt hatte. „Völlig neu war für mich in den ersten Jahren das Blockdenken, das Handeln in Parteien und das Austaxieren im Bemühen, Mehrheiten zu erringen“, resümierte zu Castell. Nach seinen Worten schien es anfangs nur schwarz oder weiß, gut oder böse, pro oder gegen den Bürgermeister gegeben zu haben. Er habe oft die politischen Grundwerte vermisst, wie eine gute Streitkultur, Zuhören können und auch abweichende Meinungen anzuerkennen, erklärte zu Castell.

Graf zu Castell lobte den neuen Führungsstil des neuen Bürgermeisters, Erich Püttner, dessen besondere Stärke Toleranz sei. Ausdrücklich bedankte sich der Laudator für Püttners diplomatisches Geschick. „Ich denke, dass wir alle in den letzten beiden Jahren der Idealvorstellung ein großes Stück näher gekommen sind“, betonte zu Castell. Das Denken in Lagern sei inzwischen dem gemeinsamen „Ringen um optimale Lösungen für Kaufering in lockerer, fast freundschaftlicher Atmosphäre“ gewichen.

(Siegfried Spörer)

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Wohnumfeld-Kaufering-Stiftung staatlich anerkannt

Mai 2014

Neue Stiftung in Kaufering:
WOHNUMFELD-KAUFERING-STIFTUNG staatlich anerkannt


(Quelle: Regierung von Oberbayern)

Regierungspräsident Christoph Hillenbrand hat am 11.04.2014 die Urkunde über die Anerkennung der WOHNUMFELD-KAUFERING-STIFTUNG mit Sitz in Kaufering an die Stifter überreicht.

Zweck der Stiftung ist die Förderung der Jugend- und Altenhilfe, der Behindertenhilfe, die Förderung kirchlicher Zwecke sowie die mildtätige Unterstützung bedürftiger Personen mit Lebensmittelpunkt in Kaufering. Alle Stiftungszwecke sollen auf dem Gemeindegebiet Kaufering erfüllt werden.

Eine Stiftung ist ein unkompliziertes und flexibel gestaltbares Instrument, mit dem Vermögen für einen guten Zweck angelegt werden kann.

Die WOHNUMFELD-KAUFERING-STIFTUNG ist damit als rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts staatlich anerkannt. Der Familie Landthaler ist für das große soziale Engagement gedankt.


Radfahren in Tempo-30-Zonen

Mai 2014

Radfahren in Tempo-30-Zonen und auf der Kolpingstraße

Die Einrichtung der ersten Tempo-30-Zonen wird erfreulicherweise von aufmerksamen  Mitbürgern begleitet. Nur so kann es gelingen, dass wir letztendlich absolute Rechtssicherheit im Straßenverkehr erreichen. Ganz herzlich bedanken wir uns bei Martin Baumeister vom ADFC, der uns stets mit fachkundigem Wissen und auch für diesen Artikel zur Seite stand.

Zur Erinnerung sei noch einmal erwähnt, welche Bedeutung folgende Verkehrszeichen haben:

Grundsätzlich gelten laut Straßenverkehrsordnung in Tempo 30 Zonen:
• Es gibt keine ampelgeregelten Kreuzungen,
• an Kreuzungen gilt  - Rechts vor Links - ,
• Fahrräder fahren im Mischverkehr auf der Straße, es gibt in Tempo 30 Zonen keine Radwegebenutzungspflicht.
Einzige Ausnahme: Ist ein Fußweg ausreichend breit, kann er durch Zusatzzeichen
„Radfahrer frei“ für Radfahrer (ohne Benutzungspflicht) freigegeben werden.

Diese Maßnahmen sollen die Geschwindigkeit verringern und dienen somit der Verkehrsberuhigung.

Daher war in der Hiltistraße der bisherige Fuß- und Radweg als alleiniger Fußweg zu kennzeichnen, auf dem in Teilstrecken das Radfahren erlaubt ist. Damit wird vermieden, dass Radfahrer, die von der Augsburger Straße kommen, in die Lechfeldstraße einbiegen, und umgekehrt, zweimal die Hiltistraße kreuzen müssen. Bergab, von West nach Ost fährt der Radfahrer jetzt ab der Lechfeldstraße auf der Straße. Diese Regelung ist für Radfahrer und  Autofahrer sicherer. 

Die STVO sagt dazu:
Die Benutzung von in Fahrtrichtung links angelegten Radwegen in Gegenrichtung ist insbesondere innerhalb geschlossener Ortschaften mit besonderen Gefahren verbunden und soll deshalb grundsätzlich nicht angeordnet werden. (Nr. 33 VwV zu § 2 Abs. 1 StVO)

Die Unfallzahlen mit Radfahrern in Kaufering aus den Jahren 2007-2012 liegen uns vor und bestätigen diese Gefahren. Viele Unfälle mit Radfahrern sind auf den (Fuß)-Radwegen in der Kolpingstraße, der Bayernstraße und auch in der Hiltistraße geschehen. Ab jetzt sind diese Gefahrenstellen in der Hiltistraße beseitigt, da die Radfahrer nur noch von einer Seite diese Straßen queren.

Radfahren in der Kolpingstraße

 

Die Tempo-30-Zone ist in der Kolpingstraße noch nicht eingerichtet. Doch hier galt und gilt von Anfang an der östliche Seitenstreifen ausschließlich als Fußweg, auf dem das Radfahren erlaubt ist. Es bestand und besteht hier keine Radwegbenutzungspflicht. 
In der Kolpingstraße gilt das gleiche wie in der Hiltistraße, das Radfahren auf dem Fußweg ist dort jedoch in beide Richtungen erlaubt.
Begründung: In der Kolpingstraße gibt es sehr viele Geschäfte, alle auf der Ostseite.

In der gesamten Kolpingstraße gibt es vom Kreisverkehr bis zum nördlichen Ortsende aber insgesamt 42 Ein- und Ausfahrten zu Geschäften, Firmen und Privatgrundstücken. An jeder Ein- und Ausfahrt queren die Radfahrer aus beiden Richtungen. Die Unfallzahlen belegen auch hier die Gefährdung, die sich daraus ergibt.

Viele Radfahrer, die sich trauen, in der Kolpingstraße völlig berechtigt auf der Straße zu fahren, um diesen Gefahren aus dem Weg zu gehen, kennen folgende Situation:
Sie werden von Verkehrsteilnehmern belehrt und auch teilweise massiv beschimpft, sie sollen (müssen) doch gefälligst den Radweg benutzen.

Liebe Verkehrsteilnehmer,
Radfahrer, die in der Kolpingstraße auf der Straße fahren, verhalten sich völlig korrekt.

Wenn wir uns auch für souveräne, erfahrene Verkehrsteilnehmer halten, „die Teilnahme am Straßenverkehr (zu Fuß, per Rad, per Auto) erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht“ (§ 1 StVO).

Sie haben dazu noch Fragen?
Ihre Ansprechpartnerin im Rathaus ist Frau Aretz-Steinbeck 08191-664163
E-Mail: wally.aretz-steinbeck@kaufering.de
Radfahrspezifische Fragen beantwortet Ihnen auch gerne der ADFC
unter  E-Mail: kontakt@adfc-Landsberg.de oder Tel.: 08191-70133


Warum der Markt Kaufering sparen muss

Leitartikel im Mitteilungsblatt März 2014

Warum der Markt Kaufering sparen muss

Alle Jahre wieder treffen sich die Mitglieder des Ausschusses für Finanz- und Haushaltsfragen mit dem Bürgermeister und den Bediensteten der Verwaltung zu den anstehenden Haushaltsberatungen.

Zur Vorbereitung des Haushalts waren vier Sitzungen erforderlich zwischen 03.12.2013 und 29.01.2014. In diesem Gremium wird der Haushaltsentwurf der Verwaltung Zahl für Zahl auf den Prüfstand gestellt. Spannend wird es vor allem, wenn der Vermögenshaushalt diskutiert wird. Dabei stellte man zunächst fest, dass die geplanten Kreditaufnahmen zu hoch seien. Nach mehrstündigem oft zähem Ringen schichtete man Projekte um oder strich sie ganz, bis die Mehrheit des Ausschusses mit dem Ergebnis – sprich der Höhe der Kreditaufnahme zufrieden war.

Welche Projekte für Kaufering in den nächsten Jahren besonders wichtig sind, kann man dem Investitionsprogramm entnehmen, das nachstehend abgedruckt ist und den Ausgaben die geplanten Kreditaufnahmen gegenüberstellt. Hier sind aus Platzgründen nur die größeren Projekte aufgeführt. Viele kleinere Maßnahmen kosten natürlich auch Geld. Nicht verschweigen möchte ich dabei, dass der Markt auch Zuschüsse von staatlicher Seite erhält und dadurch erst manche Maßnahme realisiert werden kann. Trotzdem liegt die Höhe der Kreditaufnahmen in den kommenden Jahren an der oberen Grenze der Belastbarkeit.

Wie aus der Grafik ersichtlich ist, haben wir einen durchgehenden Anstieg der Schulden bis 2016. Erst im letzten Finanzplanungsjahr, ist ein leichter Knick zum Besseren (nach unten) zu erwarten. Dieses Zeichen soll keinesfalls zu Mehrausgaben ermutigen. Wir werden nach der derzeitigen Planung die „15 Mio. Obergrenze“ überschreiten. Doch auf welche Projekte will man verzichten? Schiebt man dringende Sanierungen weiter auf, so kostet dies oft deutlich mehr Geld oder es wird gleich ein Neubau notwendig. Wir werden in den nächsten Jahren unsere Liegenschaften wieder in einen guten Zustand versetzen, aber es werden die Mittel für neue Projekte fehlen. Erfreulich ist, dass sich die Rücklagen aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation wieder von rund 100.000 € auf rund 2 Mio. € erholt haben.

Ein anderes Bild, das zum Nachdenken anregt, ist die Entwicklung des Schuldendienstes (Summe von Zins- und Tilgungsleistung). Der steile Anstieg gibt Anlass zur Sorge. Dabei nehmen wir Kredite zu sehr niedrigen Zinsen auf. Als Kämmerer wünsche ich mir, dass dies noch lange so bleiben mag, da ein deutlicher Anstieg der Zinsen auch den Schuldendienst erhöht.

Was bedeutet der Schuldendienst für die Kauferinger Bürger? Wenn Zins- und Tilgungszahlungen bis zum Jahr 2017 bis auf nahezu 1,8 Mio. € ansteigen, dann heißt das, dass letztlich dieses Geld nicht für Zukunftsinvestitionen zur Verfügung steht, sondern den Banken zufließt. Daran erkennt man auch, dass der Handlungsspielraum für den Marktgemeinderat immer enger wird. Diese Bürde hat die nächste Generation Kauferinger Bürger zu tragen, die es schon aus demografischen Gründen nicht leicht haben wird. Sparen ist also das Gebot der kommenden Jahre, aber nicht um jeden Preis. Diese Aufgabe wird eine echte Herausforderung für den nächsten Marktgemeinderat.

Übrigens: Es gibt in Bayern rund 200 Gemeinden, die schuldenfrei sind.

Kaufering, 01.03.2014
Winfried Plaß, Kämmerer



 

Vier Kauferinger erhielten Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

Vier Kauferinger erhielten das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten

Das Ehrenzeichen des Ministerpräsidenten hat den Rang eines Ordens. Um dies zu erhalten, sind mindestens 15 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit Voraussetzung.

Landrat Walter Eichner überreichte im Beisein von 1. Bürgermeister Erich Püttner und den vorschlagenden Personen die hohe Auszeichnung an Helga Aechtner, Annemarie Grabscheid, Joseph Wagner und Inge Wedl. Viele Jahre ihrer Freizeit haben sie geopfert, um in Einrichtungen und Vereinen dem Allgemeinwohl zu dienen. Nun standen sie dafür rund drei Stunden im Blick der Öffentlichkeit. Landrat Walter Eichner in seiner Ansprache: „Ich versichere Ihnen, dass wir in den Gemeinden wie überall im Landkreis, sehr wohl wissen, wie wichtig Sie für unsere Gesellschaft sind.“ Dieses bürgerliche Engagement sei es, so Eichner weiter, was unsere Region so stark macht. „Dafür wollen wir Dankeschön sagen.“

(von links: Josef Mayrock, Gartenfreunde Kaufering schlug Annemarie Grabscheid (2.v.l.) vor; Dietrich Linke, Förderverein Seniorenstift schlug Inge Wedl (4.v.l.) vor; Pfarrer Jürgen Nitz, ev. Pauluskirche schlug Helga Aechtner (6.v.l.) vor; Stefan Wagner (nicht auf dem Bild), Bezirksfischereiverband schlug Joseph Wagner (8.v.l.) vor, ganz rechts: 1. Bürgermeister Erich Püttner)


Tempo-30-Zonen

Tempo-30-Zonen in Kaufering

Der vom Markt Kaufering im letzten Jahr installierte „Arbeitskreis Verkehr“ hat die Verkehrs-Gespräche, - Untersuchungen, - Messungen, -Entwicklungen der letzten fünf Jahre aufgenommen und noch mit den Wünsche und Forderungen unserer Bürger „gewürzt“, um in einem Verkehrsleitbild erreichbare Ziele zusammen zu stellen.

Ein Maßnahmenschwerpunkt war die Einrichtung von Tempo-30-Zonen. Die Durchführbarkeit wurde nun von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und der Polizei auf alle rechtlichen Konsequenzen geprüft und kann endlich verwirklicht werden.

In einer Tempo-30-Zone gilt grundsätzlich der Rechts-vor-Links Verkehr. Überall in Kaufering, wo bisher zwar Tempo 30 galt, aber kein Rechts-vor-Links Verkehr, müssen mindestens ein halbes Jahr lang die Verkehrszeichen „Gefahrenstelle“ in Verbindung mit dem Zusatzschild „Vorfahrt geändert“ aufgestellt werden.
Damit wir nun nicht hunderte dieser Schilder kaufen müssen, werden die Tempo-30-Zonen nicht alle gleichzeitig sondern sukzessiv eingerichtet werden.

Wir beginnen mit dem Gebiet zwischen Lechfeldstraße (nördlicher Teil) und Raiffeisenstraße (incl. Hessenstraße und Hauswiesenstraße und alles was dazwischenliegt). Die Bayernstraße als Landkreisstraße bleibt ausgenommen.

Sobald die nötigen Verkehrszeichen geliefert werden, geht es los. Dann werden alle unnötigen Schilder abgebaut, es gilt die Höchstgeschwindigkeit 30 km/h und Rechts vor Links.

Sie haben dazu noch Fragen? Ihre Ansprechpartnerin ist Frau Aretz-Steinbeck 08191 – 664163, E-Mail: wally.aretz-steinbeck@kaufering.de



Ehrenamtspreis zum Thema Migration an den Gemeindeverein Kaufering

Synodalpräsidentin und Münchner Regionalbischöfin verleihen Ehrenamtspreis zum Thema Migration

„Die Welt in unserer Gemeinde“

Genau 2 Jahre ist es nun her, dass die ersten Asylbewerber in Kaufering angekommen sind. Um ihnen das Eingewöhnen in unserer Marktgemeinde zu erleichtern, war es für den Evangelischen Gemeindeverein der Pauluskirche Kaufering ein Anliegen, tatkräftig anzupacken.

Rund 50 Ehrenamtliche konnten dafür gewonnen werden, praktisch zu helfen, und mit Enthusiasmus mitzuwirken.

Dieses Engagement wurde nun mit dem Ehrenamtspreis 2013 der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern gewürdigt.

Stellvertretend nahmen Alfred Mayer (1. Vorsitzender) sowie Elke und Kurt Puskeppeleit den Preis am 07.12.2013 in München in einem feierlichen Rahmen entgegen.
„Sie bauen eine Brücke, die den Menschen einen Weg in unsere Gesellschaft hinein führen soll“, so Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in ihrer Laudatio des Integrationsprojekts der Kirchengemeinde Kaufering. Gemeindemitglieder helfen Migranten und Asylbewerbern durch Sprachkurse, Unterstützung bei Behördengängen und gemeinsame Aktivitäten wie Schlittenfahren, Schwimmkurse, Gitarrenkurs, Ausflüge in der Region, Feste feiern, Austausch von internationalen Bräuchen. Breit-Keßler lobte, dass die Kauferinger vor dem Schicksal der Migranten nicht die Augen verschlossen hätten, sondern „mit Offenheit, Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe“ auf sie zugehen würden und ihnen damit zeigten, dass sie willkommen seien.

(Bericht und Foto von Simone Mayer)


Runder Tisch Asyl trifft sich in Kaufering

am 05.12.2013

Runder Tisch Asyl trifft sich in Kaufering

Koordination der Ehrenamtlichen, Deutschkurse und Beratungsangebote stehen im Zentrum des Austauschs

Kaufering, 5.12.2013 – Nachdem inzwischen mehr als einhundert Asylbewerber und Flüchtlinge in der Marktgemeinde leben, traf sich der Runde Tisch Asyl am 5. Dezember in erweiterter Konstellation. Bereits seit zwei Jahren kümmern sich Ehrenamtliche um die wachsende Zahl ausländischer Mitbürger, die teils als Bürgerkriegsflüchtlinge (zum Beispiel aus Syrien), teils als Asylbewerber aus Afghanistan, dem Senegal, Sierra Leone und etlichen weiteren Ländern nach Kaufering kommen. Sie leben in Gruppen von bis zu 8 Menschen unterschiedlicher Herkunft in zahlreichen Wohnungen einiger Mehrfamilienhäuser im Ort. Um die Arbeit der Ehrenamtlichen zu begleiten, die diese Neubürger tatkräftig in Fragen der Orientierung, mit Hilfe bei Behördengängen und Arztbesuchen, bei der Vermittlung von Möglichkeiten zum Deutschlernen, mit Sprachkursen und in Fragen des alltäglichen Lebens – das bei uns oft vollkommen anders aussieht als in ihren Herkunftsländern – unterstützen, hat sich der Runde Tisch Asyl zu einem Treffen zusammengefunden, dem regelmäßige Sitzungen in monatlichem Abstand folgen sollen.

Unter der Leitung von Diakon Alfred Mayer besprach das Gremium, dem unter anderem die Koordinatoren für Asylfragen des evangelischen Gemeindevereins, Bürgermeister Erich Püttner, das DRK Landsberg und ehrenamtlich Tätige aus verschiedenen Fachbereichen (Medizin, Sprachen, Interkulturelle Kommunikation) angehören, welche Themen in Kaufering besonders dringend angepackt werden müssen und wie dabei am besten vorzugehen ist.

In erster Linie geht es darum, die ehrenamtlichen Helfer zu koordinieren, Workshops für sie zur Kompetenzbildung und zum Thema interkulturelle Kommunikation anzubieten und die Flüchtlinge und Asylbewerber beim Erwerb von Deutschkenntnissen zu unterstützen. Dazu sind vor allem weitere niederschwellige Angebote notwendig, die sich zunächst auf die Alphabetisierung konzentrieren und auch Mütter mit kleinen Kindern die Möglichkeit geben, Deutsch zu lernen. In Fragen der Rechts- und Sozialberatung für Asylbewerber direkt bei uns im Landkreis fehlen bisher noch kompetente Ansprechpartner, hier ist jedoch das Landratsamt gefragt, entsprechende Stellen einzurichten.

Interessierte Bürger, die sich ehrenamtlich für die Flüchtlinge und Asylbewerber in Kaufering engagieren möchten, wenden sich gern an den Gemeindeverein der evangelischen Pauluskirche in Kaufering. Ansprechpartner ist Herr Diakon Alfred Mayer, Tel. 08191-64329; E-Mail: alfred-mayer@arcor.de

(Bericht und Foto von Antje Bommel)


Besuch in Isafjordur

vom 07. bis 14. November 2013

Die Städtefreundschaft zwischen Ísafjörður in den isländischen Westfjorden und Kaufering ist nun besiegelt. Eine Delegation aus Kaufering besuchte vom 07.11.2013 bis 14.11.2013 das 4000-Einwohner-Städtchen im hohen Norden. Der dortige Bürgermeister Daníel Jakobsson und Kauferings Bürgermeister Erich Püttner unterzeichneten die Vereinbarung über eine Städtefreundschaft zwischen den beiden Gemeinden. Damit ist der erste Schritt zu einer Freundschaft getan, die nun von beiden Seiten langsam wachsen kann.

Ein Gegenbesuch wurde für das kommende Jahr vereinbart.

In Kaufering wird sich ein Verein für diese Städtefreundschaft gründen, der bereits erste Planungen für einen Jugendaustausch macht. Auch auf der isländischen Seite haben sich bereits einige engagierte Bürger zusammengefunden, die diese Idee positiv unterstützen. Die Kauferinger Delegation bringt den Eindruck aus Ísafjörður mit, dass die neuen Kontakte für die Bürger und Vereine des Marktes eine echte Bereicherung werden.

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Lichterserenade im Seniorenstift

am 22. Oktober 2013

Lichterserenade im Seniorenstift
am 22.10.2013

Auch in diesem Jahr durften Bewohner und Besucher des Kauferinger Seniorenstifts wieder in ein Lichtermeer eintauchen. Günther Honel verzauberte den Garten des Wohnheims in eine bunte Märchenwelt. Mit seiner Lichterserenade bot er den Zuschauern zum vierten Mal ein spektakuläres Farb- und Klangerlebnis: Bei leiser musikalischer Untermalung und ergänzt durch die Videoübertragung von Tanz- und Konzertveranstaltungen wandelte sich der Innenhof in eine leuchtende Bühne ständig wechselnder Farben und Impressionen. Ein abschließendes Feuerwerk brachte den Abendhimmel über Kaufering zum Strahlen.


 

 

 

 

 

 

 

(Bericht und Fotos von Ruth Wind)      bitte hier klicken


Qualifizierung

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen

Qualifizierung „Alltagsbegleiter in der Seniorenbetreuung“

Die Qualifizierung bildet Männer und Frauen aus dem ländlichen Raum zu ehrenamtlichen Alltagsbegleitern aus. Dieser unterstützt ältere, noch nicht pflegebedürftige Personen bei Alltags-Aufgaben. Dies reicht von spazieren gehen oder Zeitung vorlesen bis hin zu kleineren Hilfen im Haushalt. Pflegeleistungen gehören jedoch nicht zu den Aufgaben des Alltagsbegleiters.

Die Qualifizierung wird in Zusammenarbeit mit Die Johanniter durchgeführt. Die Johanniter sind ständig auf der Suche nach neuen Ehrenamtlichen. Deshalb haben die Teilnehmer die Möglichkeit, nach der Qualifizierung bei den Johannitern als Ehrenamtliche einzusteigen.

Inhalte sind unter anderem Situation und Hilfebedarf im Alter, Mobilität und Ernährung des älteren Menschen. Der „Demenzschein“ ist mit integriert und erlaubt den Teilnehmern die Betreuung von Demenzpatienten.

Die Qualifizierung findet von November 2013bis Ende Februar 2014 im Bauernmarkt in Dasing statt. Sie umfasst 15 Tage Theorie und Praxis. Zusätzlich absolvieren die Teilnehmer 3 Tage Praktikum. Die Qualifi-zierung kostet 300€.

Ansprechpartner: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Nördlingen
Romy Michler Tel.: 09081/2106-42 E-Mail: romy.michler@aelf-nd.bayern.de


Rock am KaufRing 2013

durchschlagender Erfolg mit abwechslungsreichem Programm

Vielfältiges Musikprogramm begeistert bunt gemischtes Publikum aller Altersklassen.

Kaufering, 12. Oktober 2013. Die diesjährige vierte Auflage von Rock am KaufRing war nicht nur hervorragend organisiert, sondern das Festival bestach zudem durch seine facettenreichen Bands unterschiedlicher Musikrichtungen.

Bereits im vergangenen April hatte das Team der acht ehrenamtlichen Organisatoren begonnen, die ersten Weichen für den diesjährigen Event zu stellen. Flyer, Plakate, Zeitungsartikel, Homepage und Facebook mussten bedient werden, Räumlichkeiten, Catering und Equipment organisiert und natürlich die teilnehmenden Bands von einer Jury ausgesucht werden. Im August standen schließlich die acht Auserwählten fest, die sich gegen ihre gut 20 Mitbewerber durchgesetzt hatten.

Bernhard Magg, einer der Hauptorganisatoren des Festivals, selbst Mitglied bei den Rebels of the Jukebox und Gitarrenlehrer am Musikinstitut Landsberg, sagt zur Auswahl der Bands: „In diesem Jahr ging es uns vor allem darum, aus der „Metal-Ecke“ herauszukommen. Wir wollten uns breiter gefächert aufstellen als viele andere Festivals dieser Art. So kam es, dass sich unsere Jury für Bands unterschiedlicher Stilrichtungen entschied, die aber immer noch grob unter dem Begriff Rock zusammengefasst werden können.“

Um möglichst vielen Bands eine Auftrittsmöglichkeit zu verschaffen, wurde entschieden, dass die ersten vier Bands jeweils 30 Minuten spielen sollten, die nächsten drei dann je eine dreiviertel Stunde und der Headliner des Festivals, die Mindelheimer Band Stepfather Fred, zu guter Letzt eine ganze Stunde.

Ganz zu Beginn des Festivals spielte jedoch die Kauferinger Jugendblaskapelle und zeigte mit ihrem Auftritt, dass nicht nur Rockmusik Zuschauern sowie Musikern großen Spaß machen kann.

Die Augsburger Band Blissed, die sich in ihrer Heimatstadt bereits beim Band-des-Jahres-Festival einen Namen gemacht hatte, eröffnete dann mit Southern- bzw. US-College-Rock den eigentlichen Festival-Reigen. Es folgten Lester aus München mit Heavy-Pop und deutschen Texten und die Kauferinger Lokalmatadoren Secret Reason, die von ihren Fans begeistert begrüßt wurden und mit ihrem Cross-Over-Rock sowie durch ihr sehr professionelles Auftreten bestachen. Secret Reason hat übrigens auch den Song der erfolgreichen Kauferinger Floorballer, den Red Hocks, komponiert.

Gleich danach beeindruckte die Weilheimer Gruppe Mr. Serious and the Groove Monkeys mit ihrem funkigen, groovigen Sound, ihrem Sänger mit toller Stimme und dem virtuosen Schlagzeuger, gefolgt von den Head Quarters aus Kempten, die abwechslungsreiche, eingängige Songs präsentierten. Der Sound von Raw Solution aus Landsberg, die ebenfalls in der Region bereits bekannt sind, ging dann etwas mehr in Richtung Metal, allerdings auch gepaart mit Southern-Rock-Elementen.

Die beiden letzten Bands waren gleichzeitig die professionellsten des diesjährigen Festivals. Die Stimme der sehr beeindruckenden Frontfrau von Rebels oft the Jukebox, deren Musik eher dem Punkrock zuzuordnen ist, war stark und bezaubernd und ließ auch die älteren Semester des anwesenden, insgesamt recht gemischten Publikums nicht kalt. Stepfather Fred räumte dann zum Schluss mit sehr harten Rhythmen, die sie selbst als „Bavarian Metal“ bezeichnen, nochmal so richtig auf.

Laut Gemeinderätin und Jugendreferentin Gabi Triebel, die Rock am KaufRing vor nunmehr fünf Jahren ins Leben rief und die nach wie vor zum Organisationsteam zählt, lief das Festival dieses Jahr mit gut vierhundertfünfzig Besuchern aller Altersgruppen besonders entspannt und friedlich ab. Es gab keinerlei Zwischenfälle und die Organisation war, auch dank der etwa 15 zusätzlichen ehrenamtlichen Helfer, zwei Sozialarbeitern, der professionellen Security und dem Extraklasse-Soundequipment von SimEvents Veranstaltungstechnik praktisch perfekt.

Einer Neuauflage im kommenden Jahr steht somit nichts im Wege, möglicherweise sogar noch eine Nummer größer und weiterhin mit einer vielfältigen Palette an Musik.


Weihnachten im Schukarton 2013

startet am 04. Oktober 2013

„Weihnachten im Schuhkarton 2013“
Die größte Geschenkaktion für Kinder in Not

Unter dem Motto „Mit kleinen Dingen Großes bewirken“ startet am 4. Oktober die weltweit größte Geschenkaktion „Weihnachten im Schuhkarton“. In den nächsten Wochen hat jeder die Gelegenheit, Kindern in Osteuropa, die in bedrückenden Verhältnissen aufwachsen, eine unvergessliche  Freude zu bereiten und Hoffnung zu schenken. Mitmachen kann jeder.

Motiviert durch sehr viel Zuspruch, Unterstützung, Hilfe, Begeisterung und Freude ist unser Hauskreis auch in diesem Jahr als Sammelstelle für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ dabei. In den vergangenen elf Jahren konnten wir schon über 16.000 Päckchen auf die Reise schicken. Über neun Millionen Kinder wurden im Jahr 2012 weltweit beschenkt.

Für viele Kinder ist Heiligabend ein Tag wie jeder andere, nicht alle können Weihnachten feiern. Sie leben in großer Armut, oft auf engstem Raum, ohne fließendes Wasser, Strom und ohne Hoffnung. Packen Sie Weihnachten in einen Schuhkarton. Freude schenken ist leicht. Mitmachen ist ganz einfach:

  1. Bekleben Sie den Deckel und Boden eines Schuhkartons separat mit buntem Geschenkpapier. Der Karton sollte ungefähr 30x20x10 cm groß sein.
  2. Eine bunte Mischung neuer Geschenke - wie Kleidung, Kuscheltier, Spielsachen, Hygieneartikel, original verpackte Süßigkeiten (ohne Gelierstoffe) und Schulsachen - für ein Kind (Junge/Mädchen in den Altersstufen zwei bis vier, fünf bis neun oder zehn bis 14 Jahre) in den Schuhkarton packen. Diesen mit einem Gummiband verschließen. Eine Packanleitung ist im Aktionsflyer zu finden, der an vielen Stellen ausliegt.
  3. Päckchen mit einer empfohlenen Spende von sechs Euro für die Abwicklung und Transport bis zum 15. November 2013 in die Sammelstelle Familie Tabel, Sachsenstraße 16 bringen oder nutzen Sie die Möglichkeit der Abgabe  bei
    - Frau Klose, Dr. Gerbl-Straße 9;
    - Familie Linke, Hans-Sachs-Str. 8;
    - Frau Lutzenberger, Angerleite 1.
    Informationen und Tipps rund um die Geschenk-Aktion finden Sie bei Familie
    Tabel, Tel. 08191/70826 und unter http://www.geschenke-der-hoffnung.org/.

Wir bedanken uns schon jetzt für jedes abgegebene Päckchen und wünschen Ihnen Gottes reichen Segen.

Wilma und Klaus-Dieter Tabel 


Haidenbucher Epitaph in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist

Schmuckstück Haidenbucher Epitaph in der Pfarrkirche St. Johannes Baptist renoviert

In der Pfarrkirche St. Johannes Baptist in Alt-Kaufering, etwas versteckt über dem Aufgang zur Empore unterhalb der Orgel, hängt das Haidenbucher Epitaph. Das auf Holz gemalte Bild erinnert an den Tod des Kauferinger Hofmarkherren Reinhardt Haidenbucher. Ab 2008 ist es für rund 28.000 Euro vollständig renoviert worden.

Das Bild zeigt vor einem Kruzifix Reinhardt Haidenbucher, der in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts königlich bayerischer Beamter und Hofmarkherr in Kaufering sowie Kastner (Kämmerer) in Landsberg war, dessen erste Frau Barbara und die gemeinsame Tochter.

Das Epitaph in der Kauferinger Pfarrkirche hat nach Ansicht von Pfarrer Norbert Marxer einen "hohen ideellen Wert". Er sagte in diesem Zusammenhang, dass die Haidenbucher-Tochter Maria Salome als Äbtissin Maria Magdalena Haidenbucher zu einer sehr bekannten Frau der bayerischen Geschichte wurde. Sie sei Kauferings bedeutendste Frau.

(Quelle: Zeitungsbericht Landsberger Tagblatt, in der Ausgabe Dienstag, 13.08.2013)


Bürgerliches Engagement

Freiwilligenmesse in Landsberg am 20.10.2013

Anlaufstelle für Bürgerschaftliches Engagement

Zeit schenken, eigene Talente einsetzen, tun was Freude macht, Freizeit sinnvoll einsetzen, etwas bewegen, Mitmenschen kennenlernen, Lebensfreude empfinden, Abwechslung im Alltag, Gutes tun, Anerkennung bekommen – kurz sich bürgerschaftlich engagieren. Dahinter verbirgt sich im weitesten Sinne das breite Aufgabenspektrum  der „Koordinationsstelle Engagierter Bürger“ (k.e.b.). Angesiedelt ist die zentrale Anlaufstelle, die der Freistaat zeitlich begrenzt fördert, im Erdgeschoss des Landratsamtes.

Die k.e.b. versteht sich als Informationsquelle für Fragen rund um das bürgerschaftliche Engagement. Zu ihren Aufgaben gehören bestehende Organisationen zu unterstützen und neue Formen des Bürgerengagements zu entwickeln. Außerdem gilt es die unterschiedlichen Akteure (Vereine, Initiativen, Kirchen, freie Träger, Wirtschaft, Verwaltung und Politik) miteinander zu vernetzten. Darüber hinaus soll Bürgerengagement öffentlichkeitswirksam ins rechte Licht gerückt und eine Anerkennungskultur etabliert werden.

Die Beweggründe sich zu engagieren sind so vielschichtig wie das Engagementspektrum. Der eine möchte etwas Neues ausprobieren, der andere etwas bewegen, der nächste sein Wissen und seine Kompetenzen einsetzen oder neue Kontakte knüpfen. Allen gemeinsam ist jedoch das Gefühl, einen Gewinn für andere, aber auch für sich selbst zu erzielen. Bürgerschaftliches Engagement stellt eine Möglichkeit dar, eigene Kenntnisse und Erfahrungen sinnvoll einzubringen, soziale Isolation zu überwinden, neue Fähigkeiten zu entwickeln und dabei Anerkennung zu erfahren. Je nach Projekt oder Idee finden sich Menschen zusammen, die für Kleinkinder, Schüler, Jugendliche, Erwachsene, Familien oder Senioren etwas aufbauen und dessen Fortbestand sichern möchten. Projektbezogen und für einen bestimmten Zeitraum werden eigene Leistung, Ideen und Zeit eingebracht.

Engagierte  Bürgerinnen und Bürger tragen durch ihren freiwilligen Einsatz
zu einem guten gesellschaftlichen und sozialen Klima bei. Durch die Übernahme von Verantwortung für Mitmenschen, durch das Mitgestalten und Sich-Einmischen, durch Beteiligung auf Augenhöhe bewirkt bürgerschaftliches Engagement eine verstärkte Identifikation innerhalb einer Gemeinde. Nicht zuletzt unter Berücksichtigung des demografischen Wandels ist ein funktionierendes Gemeinwesen wichtiger denn je. Bürgerschaftliches Engagement macht Bürgerinnen und Bürger stark und nur starke Bürger vermögen eine starke Gemeinschaft zu bilden.

Anderen Menschen zu helfen, bringt Anerkennung und bereichert das eigene Leben. Jene, die sich bereits engagieren, haben diese Erfahrung schon gemacht. Doch es werden immer wieder Helfer gesucht, um das weite Spektrum der Möglichkeiten abzudecken. Dabei gibt es Bewährtes, aber auch neue Einsatzmöglichkeiten für Interessierte.

Hierzu findet am Sonntag, den 20. Oktober in der Zeit von 10-17 Uhr, die 1. Freiwilligenmesse im Landsberger Sportzentrum statt. Dort haben alle Bürger und Bürgerinnen aus dem Landkreis Landsberg die Gelegenheit sich rund um das Ehrenamt detailliert zu informieren, um dann selbst aktiv zu werden.

Beratung und Information
Katrin Dyballa
Landratsamt Landsberg am Lech
Koordination Bürgerschaftliches Engagement
Von-Kühlmann-Str. 15
86899 Landsberg am Lech

Tel: 08191-129 478
E-Mail: Katrin.Dyballa@LRA-LL.bayern.de


Krippenausbau und Betreuungsplätze in Kaufering

Pressemitteilung vom 05.08.2013


Krippenausbau: Kaufering hat seine Hausaufgaben gemacht

Die Betreuungsplätze für unter Dreijährige entsprechen in der Marktgemeinde dem Bedarf; auch in den Kindergärten und bei der Mittagsbetreuung finden Kauferinger Eltern einen Platz für ihre Kinder

Ab dem 1. August gibt es einen gesetzlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder unter 3 Jahren – und die Marktgemeinde Kaufering kann diesen Anspruch problemlos erfüllen. „Wir haben in den letzten Jahren unsere Hausaufgaben gemacht“, so Hildegard Pieninck, Mitglied der Allgemeinen Verwaltung und bei der Gemeinde zuständig für das Kinder-Betreuungsangebot. Rund 65 Betreuungsplätze stehen in den vier Kinderkrippen und in zwei altersgeöffneten Kindergärten für die kleinsten Kauferinger zur Verfügung; damit können über 40 Prozent der ansässigen Kinder in dieser Altersgruppe betreut werden. 2010 forderte das Bundes-Familienministerium eine Betreuungsabdeckung von 35 Prozent – diese Hürde nimmt die Marktgemeinde mit Leichtigkeit. Derzeit stehen sogar noch einige Krippenplätze für Spätentschlossene und Zuzügler zur Verfügung. „Wartelisten gibt es nur für einzelne Wunsch-Einrichtungen“, so Pieninck. „Aber wer in Kaufering einen Betreuungsplatz für sein Kind braucht, der findet auch einen.

Diese Aussage gilt auch für Kindergartenkinder im Alter von 3 bis 6 Jahren. Für sie stehen in der Gemeinde 300 Plätze zur Verfügung; auch hier sind zum kommenden Kindergartenjahr, das im September beginnt, noch Plätze zu vergeben. „Oft schlägt der Bedarf Wellen, die sich nicht immer nachvollziehen lassen“, erklärt Pieninck. „Zuzüge, Wegzüge, Kinder, die zurückgestellt werden und erst ein Jahr später in die Schule kommen… die Planung ist eine Herausforderung – aber eine, die wir gerne annehmen, denn eine gute Betreuungslage macht unsere Gemeinde attraktiv, vor allem für junge Familien.“ Kaufering lässt die Eltern und ihre Kinder auch nach dem Kindergarten nicht im Stich; während anderswo im Freistaat die Wartelisten für Hortplätze beinahe noch länger sind als für Krippenangebote, eröffnet die Kauferinger Grundschule ab September einen ersten Ganztageszug. Bisher sind 21 Kinder angemeldet, auch hier ist also noch etwas Luft nach oben. Zudem werden in der Mittagsbetreuung 168 Kinder nach Schulschluss betreut; 9 Gruppen haben bis 16 Uhr, 5 Gruppen bis 14 Uhr geöffnet. In den Sommer- und Pfingstferien können Eltern von Schulkindern zudem für ihre Sprößlinge einen Platz in den Feriencamps buchen.

„Insgesamt passt das Angebot an Betreuungsplätzen in Kaufering seit einigen Jahren sehr gut zum bestehenden Bedarf“, so das Fazit von Hildegard Pieninck. „Was sich in den letzten Jahren geändert hat, ist der Bedarf an längeren Betreuungszeiten im Kindergarten und in der Mittagsbetreuung. Hier versuchen wir, das Betreuungsangebot weiter an die Bedürfnisse der arbeitenden Eltern anzupassen.“ Größter Hemmschuh für solche Pläne ist allerdings der Fachkräftemangel: „Die Suche nach qualifizierten Erzieherinnen wird für die Einrichtungen immer mehr zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen.“


Mit der Maus ins Rathaus und die Kaufering-App

ab 01.08.2013 online

Verabschiedung von Pfarrer Norbert Marxer

am Sonntag, 28.07.2013

Hebauf zum Bau des Vereinestadels im Dorf

am 19.07.2013



Der Vereinestadel – ein „Denkmal der dörflichen Zusammenarbeit“

Der Bau des Vereinestadels in der Landrat-Müller-Hahl-Straße ist so gut wie fertiggestellt und das Dach aufgesetzt. Am Freitag, den 19. Juli, wurde Hebauf gefeiert.

Der Duft von Spanferkel und fröhliches Stimmengewirr liegen in der Luft, als die Kauferinger Dorfvereine ihren Vereinestadel einweihen. In nur fünf Wochen haben Mitglieder der Bruderschaft St. Leonhard, des Dorf-, des Musik- und des Theatervereins den stattlichen Holzbau mit Unterstützung der Hallen- und Stallbaufirma Rudolf Hörmann aus Buchloe errichtet. Eine Leistung, auf die viele stolz sein können. „Insgesamt 2.500 Stunden haben rund 50 Helferinnen und Helfer aus den Vereinen dafür gearbeitet“, berichtet der Vorstand der Leonhard-Bruderschaft Leo Widmann mit sichtbarem Stolz. Sie haben das Fundament betoniert, Balken gesägt, Wände aufgestellt und die Solaranlage aufs Dach gesetzt. Aber nicht nur ihre handwerklichen Talente waren gefragt. Viele Vereinsmitglieder haben wertvolles Sachwissen in die Planung und die Koordination des Bauprojekts eingebracht und professionelle Unterstützung für das ehrgeizige Vorhaben gewonnen. „Das ist eine herausragende Leistung und ein schönes Zeichen des Gemeinwesens, das es so in den vergangenen Jahrzehnten in Kaufering nicht gegeben hat“, stellte Bürgermeister Erich Püttner mit großer Begeisterung fest. In seiner Ansprache bezeichnete er den Stadel daher zu Recht als „Denkmal der dörflichen Zusammenarbeit“.

Geleitet wurde das Gemeinschaftswerk von Sepp Frigl, der sich seit vielen Jahren sowohl im Dorfverein als auch in der Leonhards-Bruderschaft engagiert. „Ohne Sepp wäre es nicht gegangen. Es gab keinen Tag ohne ihn!“, lobte Widmann und überreichte ihm als Dank für seinen unermüdlichen Einsatz ein Straßenschild mit der Aufschrift „Sepp-Frigl-Eck“. Es wird im Vereinestadel einen Ehrenplatz erhalten. Robert Schaefer, Filialleiter der Kauferinger Sparkasse, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Dörfler. Er habe „einen Schuppen erwartet, einen großen vielleicht“. Was er vorfand, als er sich ein Bild von dem Bauwerk machen wollte, sei eine gigantische Halle gewesen. Er überreichte den Vereinen als Anerkennung einen Scheck der Sparkasse in Höhe von 2.000 Euro. Mit derselben Summe fördert die VR-Bank, überreicht von Alfred Rösch, das Vereinsprojekt.

Zahlreichen Unternehmen aus Kaufering und der Umgebung gilt ebenfalls Dank. Sie haben den Stadelbau auf vielfältige Weise unterstützt. Viele Firmen stifteten oder verkauften den Vereinen zu vergünstigten Preisen Baumaterial, andere stellten Fachkräfte zur Verfügung oder förderten die Arbeit finanziell. Ein ganz besonderes Geschenk machte Ehepaar Maria und Sebastian Enthart. „Wir können uns nicht mehr tatkräftig an der Arbeit beteiligen, wollten aber auch etwas beisteuern“, erklärte Frau Enthart. Daher stifteten sie und ihr Mann eine Figur des Heiligen Florian, die den Stadel in Zukunft zieren und vor Schaden bewahren soll. Pfarrer Norbert Marxer segnete Figur und Stadel und bat um Gottes Hilfe, Beistand und Schutz für das Gebäude. „Vor allem aber möge Gottes Segen die Menschen begleiten, die hier zusammenkommen“, so Pfarrer Marxer.

Der Stadel dient den vier Vereinen künftig als Lagerraum für Wagen, Requisiten, Festzelte und Bühnen. Die Kauferinger Marktgemeinde hatte das Gelände und 80.000 Euro für das Bauvorhaben zur Verfügung gestellt, machte den Vereinen aber die Auflage, als Gegenleistung den errechneten Restbetrag in Höhe von 20.000 Euro als Eigenanteil aufzubringen und sich aktiv am Bau des Stadels zu beteiligen. Diese Bedingung haben die Vereine mehr als erfüllt. Sie haben allen Grund, auf das überragende Ergebnis ihres Einsatzes stolz zu sein. Und so feierten die Helfer und Förderer die gemeinschaftliche Leistung am Freitag in heiterer Stimmung bis spät in die Nacht.


Folgende Firmen haben den Stadelbau unterstützt:
Bauunternehmen Stephan Mayrock, Lech Holzbau, Erdbewegungen Göppner, Dachdeckerei Urban, Elektro Helmer und Schreinerei Zeit aus Kaufering. Leitungsbau EKL und Betonwerk Cemex aus Landsberg, Bauunternehmen Assner aus Waal, Hallenbau Hörmann aus Buchloe, Erdbau Jahn aus Klosterlechfeld, Bauunternehmen Ditsch aus Prittriching, Holzssägewerk Wastian aus Oberpfaffenhofen und Verkehrssicherung Ludwig aus Untermeitingen.

Sponsoren sind neben dem Markt Kaufering die Jagdgenossenschaft Kaufering, Sparkasse Landsberg-Dießen und VR Bank Landsberg-Ammersee.

FOTOS: bitte hier klicken                            


EVS 2013 - Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2013

Haushaltsbuch von Selbstständigen und Landwirten

Teilnehmer für die EVS 2013 gesucht

Das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung sucht für die Einkommens- und Verbraucherstichprobe 2013 weiterhin teilnehmende Haushalte, vor allem von Selbstständigen und Landwirten.
Für die dreimonatige Führung eines Haushaltsbuches erhalten Sie dafür vom Bayerischen Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung 60 Euro.

(Bitte hier klicken, um weiterzulesen)


Richtfest zum Bau des Kinderhauses Maria Himmelfahrt

am 04.07.2013




Richtfest zum Bau „Kinderhaus Maria Himmelfahrt“

„Wunder dauern etwas länger“ - Rohbau am Kinderhaus Maria Himmelfahrt ist abgeschlossen – Bau liegt in Sachen Zeit- und Finanzbudget im Soll

Mit fünf Gläsern Wein würdigte der Vertreter der Baufirma Lutzenberger den Abschluss des Rohbaus am neuen Kinderhaus Maria Himmelfahrt: den Handwerkern, Architekten, der Marktgemeinde Kaufering als Bauherren und natürlich den Kindern, die das neue Gebäude bald bevölkern werden, prostete er zu – erst dann wurde dem Rohbau per Kran die Krone aufgesetzt.
Mit einem traditionellen Richtfest hat die Marktgemeinde Kaufering am Donnerstag die guten Fortschritte auf der Großbaustelle an der Thomas-Morus-Straße gefeiert. „Auf dieser Baustelle lautet das Motto: Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger“, lobte Kauferings erster Bürgermeister Erich Püttner, und hob
dabei vor allem die Leistungen der Baufirma Lutzenberger hervor, deren Arbeit sich durch „hohe Flexibilität und kreative Problemlösungen“ auszeichne. Auf Gemeinde-Seite lobte Püttner die Arbeit von Hermann Bader, bei der Marktgemeinde zuständig für die Bauverwaltung Hochbau: „Er ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie man mit vielen Gesprächen und viel Engagement Probleme unbürokratisch lösen kann“, so Püttner. „Dank seiner Arbeit sind wir mit dem Bau im Soll, sowohl beim Budget, als auch beim Zeitplan.“ Auch Pfarrer Franz Schaumann war erschienen, um dem Neubau des Gemeinde-Kindergartens seinen Segen zu geben; er spendierte auch den Messwein für das Richtfest: „Das kann nicht schaden“, schmunzelte der Gottesmann. Dann dankte er auch den Vertreterinnen des Kindergartens für ihr außerordentliches Engagement während der schwierigen Übergangszeit. „Vor allem jetzt im Sommer ist die Arbeit mit den Kindern im Container eine Herausforderung, die viel pädagogisches Geschick und Einfallsreichtum erfordert“, so Schaumann.

Kindergartenleiterin Martina Hubeny war bei der folgenden Begehung des Rohbaus die Vorfreude auf den Umzug anzumerken. Mit ihren Kolleginnen diskutierte sie bereits fleißig Gestaltungsmöglichkeiten für die neuen Räumlichkeiten. „Ja, wir freuen uns schon sehr auf den Umzug“, bestätigte Hubeny. „Bis dahin heißt es: Durchhalten – und hoffen, dass der Bau weiterhin so prima läuft.“


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Bürgermeister kassiert im neuen dm-markt Kaufering

am Donnerstag, den 27.06.2013, um 12 Uhr

Kauferinger dm-Markt eröffnet am 27. Juni 2013 mit einer Spendenaktion.
1. Bürgermeister Erich Püttner sitzt ab 12:00 Uhr an der dm-Kasse. Der Erlös dieser Stunde geht an die Kauferinger Grundschüler zur Finanzierung ihres Klettergerüsts.

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Einfach nur Danke sagen

Ehrungsabend Ehrenamt am 14.06.2013



(Foto v. l.)im Vordergrund: Christa Falkenberger-Seidl, Annemarie Grabscheid, Manfred Nieß (Laudator), Beate Krauter, Josef Schubert, Josef Frigl; dahinter: Simon Nieberler (Laudator), Wolfgang Neugebauer, Bürgermeister ‚Erich Püttner, Brigitte Werner, Anton Heiß, Peter Schneider, Wolfgang Schwarzmann, Michael Pfeiffer, nicht auf dem Foto: Kurt Spillmann



„Schön, dass ihr alle da seid“, freute sich Kauferings Bürgermeister Erich Püttner. „Dies ist einer der Termine, auf die man sich freut.“

Gemeint waren damit elf ehrenamtlich tätige Bürgerinnen und Bürger aus unterschiedlichen Vereinen und Ebenen, die gerne der Einladung der Marktgemeinde zu einem ganz besonderen Festabend mit Sektempfang und einem Essen beim Brückenwirt gefolgt sind. Im Vordergrund stand dabei die Würdigung ihrer langjährigen Dienste mit Überreichung einer Ehrenurkunde.
 
Außergewöhnlich an dieser Veranstaltung war, dass einmal nicht die Vereinsvorstände geladen und ausgezeichnet wurden, sondern Ehrenamtliche, die zum Teil seit Jahrzehnten eher im Verborgenen wirken, also diejenigen, „die immer da sind, wenn man sie braucht“, so Püttner.

„Wir wollen einfach nur danke schön sagen“

Gleichwohl solle es kein Ranking sein, wer hat die Auszeichnung am meisten verdient, sondern das gesamte Ehrenamt mit seiner Vorbildfunktion stand im Vordergrund.

Vor der Überreichung der Urkunden wurden von verschiedenen Laudatoren in kurzen, teilweise launigen Überblicken die vielfältigen und langjährigen Aktivitäten der Ehrenamtlichen im Dienste der Allgemeinheit vorgestellt.
 
Nach dem offiziellen Teil des von Simon Nieberler bestens organisierten Abends schloss sich ein gemütliches und heiteres Beisammensein mit musikalischem Hintergrund (Felix Mathy am Klavier) an.


Preisvergabe zum Stromsparer-Wettbewerb