Jugend


Wahl des neuen Jugendbeirates

am 12.05.2015

Kaufering hat einen neuen Jugendbeirat!

Am 12.5.2015 wurde in der Jungbürgerversammlung der neue Jugendbeirat im Filmpalast Kaufering gewählt. Bürgermeister Erich Püttner begrüßte die Anwesenden Jugendlichen, bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen und bezeichnete die Jugendlichen als „Zukunft von Kaufering“.

Er stellte den Sinn und die Funktion des Jugendbeirates als Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und den politischen Gremien der Marktgemeinde und Interessenvertretung der Jugend bei der Gemeinde und der Verwaltung heraus. Er betonte aber, dass,.falls „irgendwo der Schuh drückt“, er selbst und auch die Jugendreferentin, Frau Eva Nitsche, als Ansprechpartner zur Verfügung stünden – generell sei jedoch der Jugendbeirat die erste Adresse.

Francisco Kottek als Sprecher des bisherigen Jugendbeirates begrüßte ebenfalls die anwesenden Jugendlichen und strich die Wichtigkeit des Jugendbeirates als Sprachrohr der jugendlichen Interessen ins Rathaus heraus. Über die vergangenen zwei Jahre hatte er einiges zu berichten. Zuerst benannte er den Einsatz dafür, dass das Jugendhaus Oval für den an den Schützenverein verlorenen Raum einen neuen Saal bekommt.

Rebecca Torka  nannte weiter den Einsatz für den Jugendraum, der im Sportzentrum demnächst für Jugendliche als anmietbarer Raum zur Verfügung stehen wird, und die Beteiligung an der Aufnahme des Schüleraustausches mit Israel.

Max Hanke ergänzte, dass es neben dem Schüleraustausch mit Israel auch den Austausch mit der Partnergemeinde Ísafjördur in Island gebe, in dessen Rahmen ein Schüleraustausch mit der Realschule Kaufering bereits stattgefunden habe.

Der Jugendbeirat hat sich bisher dafür eingesetzt und soll das auch in der Zukunft im Auge behalten, dass es nicht zum reinen Schüleraustausch, sondern insgesamt zu einem regen Austausch aller Altersklassen, besonders aber der Jugendlichen kommt.

Simon Kukla wies darauf hin, dass der Jugendbeirat in jedes Thema, dass die Jugend betreffe, einbezogen wurde und dass es Ansätze zum Erfahrungsaustausch mit dem Jugendbeirat in Landsberg gebe. Dessen erstes Ergebnis sei die Änderung der Jugendbeiratssatzung in dem Punkt, dass nunmehr sieben statt bisher fünf Jugendbeiräte gewählt werden, um die Arbeit auf mehrere Schultern verteilen zu können.

Des Weiteren erläuterte Georg Wind schließlich kurz die Beteiligung an RockAmKaufring und wies darauf hin, dass in diesem Jahr noch unter Beteiligung des bisherigen Jugendbeirates in Kooperation mit dem neuen Jugendbeirat Ende Juli ein Wasserfest im Schwimmbad stattfinden werde.

Anschließend wurde der neue Jugendbeirat gewählt.
Die Wahlbeteiligung lag bei über 50 Wählern. Dies war eine Steigerung gegenüber der ersten Wahl vor zwei Jahren. Zum neuen Jugendbeirat, wurden folgende Kandidaten gewählt: Simon Sangl, Selina Reisch, Jakob Wind, Antonia Karlinger, Rabea Torka, Christopher Luft und Simon Christl.

Zu sehen auf dem Foto v.l.n.r.:
Erster Bürgermeister Erich Püttner.  
Daneben der neue Jugendbeirat: Simon Christel, Rabea Torka, Jakob Wind, Selina Reisch, Simon Sangl, Antonia Karlinger, Christopher Luft.
Anschließend der ehemalige Jugendbeirat: Maximilian Hanke, Rebecca Torka, Francisco Kottek, Simon Kukla, Georg Wind.
Nun noch die Jugendreferentin Eva Nitsche.


Nachdem alle gewählten Kandidaten die Wahl annahmen, wurden die Kandidaten vom Bürgermeister, dem Sprecher des ehemaligen Jugendbeirates wie auch von der Jugendreferentin beglückwünscht. Mit einem Geschenk wurden Georg Wind, Rebecca Torka, Max Hanke, Simon Kukla und Francisco Kottek von der Jugendreferentin verabschiedet.

Jugendreferentin Eva Nitsche: Auch auf diesem Wege möchte ich mich nochmal beim Jugendbeirat für die konstruktive Zusammenarbeit bedanken. Ich hoffe, dass wir in der Form eines gelungenen Wasserfestes im Juli zusammen mit dem neuen Jugendbeirat eure Amtszeit verabschieden können.
Für eure Zukunft wünsche ich euch alles Gute, viel Glück bei euren Prüfungen und viel Erfolg in eurem weiteren Lebensweg!


Nachbericht zum Wasserfest im Naturerlebnisbad Kaufering

27.07.2015
 

„Arschbombenwettbewerb“ und „Wetttauchen“
beim Wasserfest im Naturerlebnisbad Kaufering
Ein Fest der Jugend in Kaufering

Am Montagnachmittag, den 27. Juli, feierten Kauferinger Jugendliche im Naturerlebnisbad Kaufering das von ihrem Jugendbeirat organisierte Wasserfest. Mit der Veranstaltung verabschiedeten sich die ehemaligen Jugendvertreter aus ihrer aktiven Zeit und der neue Beirat präsentierte sich mit einer Veranstaltung erstmals seinen Wählern. Es war ein fröhliches Fest, das Wasserratten und Wasserscheuen ein abwechslungsreiches Programm bot.

DJ Pulli sorgte mit angesagter Musik für gute Unterhaltung und Pizzabäcker der Landsberger Trattoria Italiana reisten mit der gelben Pizza-Ape an. An der Cocktailbar wurden die Jugendlichen mit alkoholfreien Drinks versorgt, die sie zum Schutz vor Sonnenbrand auf Bierbänken unter Bäumen genießen konnten, während die kleineren Gäste sich auf der Hüpfburg vergnügten. Beim „Arschbombenwettbewerb“ mussten die Teilnehmer mit möglichst „spritzigen“ Sprüngen vom Ein- oder Dreimeterbrett die Kampfrichter überzeugen. Einige Mädchen, die sich der Konkurrenz stellten, beeindruckten mit akrobatischen Turndarbietungen auf dem Sprungbrett.

Bürgermeister Erich Püttner, Jugendreferentin Eva Nitsche und der Leiter des Kauferinger Jugendhauses Eduard Sokolowski hatten die schwierige Aufgabe, als Jury ihr Votum für die besten Darbietungen abzugeben. Nach mehreren Durchgängen konnte Tizian Janke als erster Sieger das Podest besteigen. Zweiter Sieger wurde Alex Reisch und den dritten Platz erturnte sich Emilia Wimmer. Beim anschließenden Wetttauchen sicherten sich Alexa Löffler und Benjamin Schmitz jeweils den ersten Platz. Alle Wettkampfsieger erhielten von Gemeinderätin Nitsche einen Pizzagutschein überreicht.

Möglich wurde das Wasserfest dank monatelanger Arbeit und großem Enthusiasmus der ehemaligen und jetzt amtierenden Jugendbeiräte. Bereits vor einem Jahr begannen sie, unterstützt von Bürgermeister und Gemeinderat, mit den Vorbereitungen. Nachdem ihnen der Bäderbeauftragte des Landkreises für diesen Tag das Lechtalbad zur Verfügung gestellt hatte, gewannen sie die VR-Bank Landsberg-Ammersee und das TUI-ReiseCenter Kaufering als Sponsoren. Die Jugendlichen sorgten für den notwendigen Schutz durch Wasserwacht und Sanitäter des BRK, handelten mit dem Pizzabäcker jugendgerechte Preise für das Speisenangebot aus und engagierten den DJ. Sie stellten ein vielseitiges Wettkampfprogramm auf die Beine und ließen Plakate und Handzettel drucken, die sie in den Schulen und Geschäften Kauferings verteilten, um auf das Event aufmerksam zu machen.

Nach der langen Hitzeperiode der zurückliegenden Wochen schauten die Organisatoren besorgt auf die Wetterprognosen für das Wasserfest. Bei Regen wäre ihre ganze Mühe für die Katz gewesen. Der Regen blieb aus, doch die gesunkenen Temperaturen hatten wohl viele verschreckt. Die Jugendbeiräte hatten ein größeres Publikum erwartet. Und sie hätten es verdient gehabt. „Es war einfach nach der großen Hitze der letzten Wochen heute zu kühl. Wer sich ins Becken traut, kommt zitternd und mit Gänsehaut wieder aus dem Wasser. Das ist leider sehr ungemütlich“, so die Einschätzung des Bürgermeisters.

Wer trotz des frischen Windes ins Freibad kam, war begeistert. Auch Jakob Wind, amtierender Vorsitzender des Kauferinger Jugendbeirats, fand das Fest gelungen. „Es gab coole Musik und leckere Pizza. Die Stimmung war echt gut, und es hat Spaß gemacht, so eine Veranstaltung vorzubereiten.“ Das Wasserfest für die Jugend soll in den kommenden Jahren wiederholt werden. Bleibt zu hoffen, dass beim nächsten Mal die Sonne wieder ihre volle Kraft entfaltet. Aber nicht nur im, sondern auch rings um das Schwimmbecken wird einiges geboten, so dass selbst kühlere Temperaturen die Jugend nicht von einem Besuch abhalten sollten.

(Bericht: Ruth Wind)


Die Jugendreferentin stellt sich vor

Eva Nitsche

Unterstützung für den Jugendbeirat

Neben den Referenten für Kunst, Vereine, Feuerwehr und anderen wichtigen Funktionen haben wir in Kaufering auch einen Referenten für unsere Jungend. Diese Aufgabe übernehme ich, Eva Nitsche von den Freien Wählern.

Mir bereitet es große Freude mit dem Jugendbeirat zusammen zu arbeiten, Events zu organisieren und Orte zu schaffen, wie zum Beispiel den neuen Anbau des Jugendhauses oder auch das geplante Jugendcafé bei der Sporthalle.

Das Ziel des Jugendcafés ist es, einen Raum zu schaffen, den die Jugendlichen zum Beispiel für Spieleabende, Geburtstage, gemeinsames Lernen und gemütliche Treffen nutzen können.

Um den Jugendlichen ein gemütliches und schönes Umfeld zu bieten, sind Sachspenden in Form von Möbeln (Tische, Stühle und Regale) von Ihnen als Kauferinger Bürger sehr willkommen. Wir freuen uns, wenn Sie z.B. gut erhaltene Dartscheiben, Tischkicker usw. nicht mehr benötigen und durch Ihre Spende zur Ausstattung des Raumes beitragen.

Gerne informieren Sie uns über die folgende E-Mail Adresse: Jubeikfg@t-online.de, telefonisch erreichen Sie uns unter der Telefonnummer 966 167. Unser Sozialpädagoge Herr Sokolowski vom Jugendhaus Oval nimmt die Anrufe gerne entgegen.

Außerdem haben wir großes Interesse daran, den Neubau im Jugendhaus Oval attraktiv zu gestalten. Herr Sokolowski freut sich, die Kauferinger Jugend im kommenden Neubau zu begrüßen. Gerne ist er offen für Vorschläge und Anregungen bezüglich gewünschter Freizeitangebote.

Neuwahlen in Kaufering
Am 12. Mai 2015 finden die Neuwahlen des Jugendbeirates statt. In der Hand des neuen Jugendbeirates wird es liegen, laufende Projekte weiterzuführen, neue Ideen zu realisieren und sich politisch einzubringen.

Wer kann für die Wahl in den Jugendbeirat kandidieren?
Jugendliche, die das 14. Lebensjahr vollendet haben, und junge Erwachsene bis einschließlich des 24. Lebensjahres, die ihren Wohnsitz in Kaufering haben.

Welche Aufgaben hat der Jugendbeirat?
Der Jugendbeirat vertritt die Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Kaufering und bringt die Interessen bei Bürgermeister und Jugendreferentin vor. Er präsentiert seine Ideen dem Marktgemeinderat und setzt diese in die Tat um.

Weitere Informationen:
Wenn Du noch Fragen hast oder Dich als Kandidat aufstellen lassen möchtest, schreib eine E-Mail an Jubeikfg@t-online.de oder besuch die Facebook Seite „Kaufering Jugend“. Wenn Ihr konkrete Fragen oder Anliegen habt, könnt Ihr den Jugendbeirat oder die Jugendreferentin jederzeit kontaktieren oder auch persönlich treffen.

Kontaktdaten

Jugendbeirat: Jubeikfg@t-online.de
Jugendreferentin: NitscheKaufering@gmx.de
Sozialpädagoge Eduard Sokolowski: Eduard.Sokolowski@kaufering.de
                                                            oder Telefon: 966 167


Jugendlichen machen Politik

Erster Kauferinger Jugendbeirat gewählt

Jungbürger nutzen die Chance zur politischen Mitentscheidung. Bürgermeister Erich Püttner begeistert: „Das war ein super Erfolg! Ich finde, hier haben wir richtig was Demokratisches geschafft!“

Am 16.05.2013 wählten die Jugendlichen der Marktgemeinde in einer Jungbürgerversammlung im Kauferinger Filmpalast ihren ersten Jugendbeirat. Eine junge Frau und vier junge Männer im Alter von 15 bis 19 Jahren werden künftig die Interessen der Ortsjugend vor dem Marktgemeinderat vertreten. Sie sind für zwei Jahre gewählt und arbeiten ehrenamtlich.

Der Jugendbeirat versteht sich als Bindeglied der jüngeren Mitbürger zum Marktgemeinderat. „Anders als in einigen Nachbarorten ist der Kauferinger Jugendbeirat autonom“, betont Bürgermeister Püttner. Er leitete die Versammlung und erklärte, unterstützt durch eine Power-Point-Präsentation des Studenten Stefan Kukla, den Jungwählern die Funktion des Beirats. Die Jugendvertreter entwickeln und formulieren demnach selbständig Anfragen und Ideen und tragen sie den Marktgemeinderäten vor. „So lernen die Jugendlichen, wie Demokratie funktioniert und dass gute Argumente, Überzeugungskraft und Kompromissfähigkeit ganz wesentlich dazugehören“, so Gabriele Triebel, Marktgemeinderätin und Jugendreferentin des Marktgemeinderates.

In den Jugendbeirat gewählt wurden: Maximilian Hanke, 18 Jahre, Francisco Kottek, 19 Jahre, Simon Kukla, 17 Jahre, Rebecca Torka, 16 Jahre, und Georg Wind, 15 Jahre. Bürgermeister Püttner freut sich über das Engagement der Jugendlichen und sieht der Zusammenarbeit erwartungsvoll entgegen: „Ich freue mich schon, wenn sie ihre ersten Ergebnisse vorstellen und wir gemeinsam mit ihnen, dem Marktgemeinderat und der Verwaltung für ihre Anliegen Lösungswege entwickeln.“